Sein letzter Kampf kostete ihn das Leben

Todes-Drama um Box-Supertalent

Rashed Al-Swaisat (l.) im Kampf gegen Anton Winogradow
Rashed Al-Swaisat (l.) im Kampf gegen Anton Winogradow
© Imago Sportfotodienst , PAWEL JANCZYK

27. April 2021 - 18:47 Uhr

WM-Kampf endet tödlich

Die Boxwelt trauert um eines ihrer größten Talente. Rashed Al-Swaisat ist im Alter von nur 19 Jahren an den Folgen seiner Niederlage in der Jugend-Weltmeisterschaft gegen Anton Winogradow gestorben. Zehn Tage kämpfte Al-Swaisat im Krankenhaus um sein Leben –vergebens.

Hilfe kam schnell, aber dennoch zu spät

Beim in Polen ausgetragenen Fight um die Junioren-Krone kollabierte Al-Swaisat in der dritten Runde, nachdem er bereits in den ersten beiden Durchgängen deutlich unterlegen war und harte Schläge einstecken musste. Die Ärzte behandelten ihn darauf sofort im Ring, brachten ihn ins Krankenhaus, wo er umgehend am Gehirn operiert wurde. Seinen Tod verhindern konnten aber auch die Mediziner nicht mehr.

Unter anderem der Präsident des niederländischen Boxverbandes, Boris van der Vorst, gedachte via Social-Media-Post des verstorbenen Boxers. In einem offiziellen Statement zeigte sich auch der internationale Boxverband AIBA betroffen. "Wir haben mit tiefer Trauer vom Tod von Rashed Al-Swaisat erfahren. Unsere Gedanken gelten seiner Familie, seinen Freunden und Teamkollegen."

Zwar ist noch unklar, ob einzig der Kampf Ursache für seinen Tod ist oder vorherige mögliche Erkrankungen eine Rolle gespielt hatten, Fakt ist aber leider: Al-Swaisats letzter Kampf kostete ihn das Leben. Die polnische Polizei untersucht den Fall nach wie vor.

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