Britische Synchronschwimmerinnen wollen Mut machen

Olympia-Stars stehen zu ihren Körpern und kämpfen für Body-Positivity

GB
Isabelle Thorpe und Kate Shortman wollen zeigen: Wir stehen zu uns und unserem Aussehen!
Bluebella

Sportlerinnen stehen zu sich und ihren Körpern

Sei stark, sei schön – ganz egal, wie du aussiehst! Diese starke Botschaft senden die britischen Synchronschwimmerinnen Kate ­Shortman und Isabelle Thorpe kurz vor dem Start der Olympischen Spiele in Tokio. Die beiden jungen Frauen wollen Mädchen ermutigen, stolz auf das eigene Aussehen zu sein. Denn auch die Sportlerinnen hatten mit vielen Selbstzweifeln zu kämpfen. Jetzt zeigen sie sich in Unterwäsche und machen klar: Sie stehen zu sich und ihren Körpern.

"Wir möchten die Botschaft transportieren, dass es okay ist, nicht der Norm zu entsprechen"

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„Es gibt Trends, wie man auszusehen habe. In unserer Zeit und unserem Alter soll es kurviger sein - großer Po, große Brüste. Wir möchten die Botschaft transportieren, dass es okay ist, nicht der Norm zu entsprechen“, so die 20-jährige Isabella Thorpe gegenüber „The Sun“.

In ihren Schwimmanzügen könnten die Sportlerinnen nichts verstecken – deshalb müssten sie sich akzeptieren und wohlfühlen. Mittlerweile seien sie „stark und selbstbewusst“, so Kate Shortman. „Das war aber nicht immer so“, gibt die 19-Jährige zu.

Genau deshalb wollen die beiden Frauen jetzt Vorbild sein und andere ermutigen. Denn vor allem junge Frauen würden keinen Sport mehr treiben, wenn sie sich in ihren Körpern nicht wohlfühlen. „Es ist beschämend, dass Leute meinen, kommentieren zu müssen, wie man beim Sport aussieht“, so Thorpe.

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Kate Shortman ergänzt in einem Instagram-Posting: „Ich hoffe, vor allem junge Mädchen machen weiter mit dem Sport, auch wenn das heißt, dass der Körper als Profi-Sportlerin athletischer und muskulöser wird.“

Mit ihren Fotos wollen Thorpe und Shortman jetzt der Welt zeigen: Wir fühlen uns schön, ganz egal, was andere sagen! (lhö)