Odenwald statt Johannesburg

Naturfotograf entdeckt neue Liebe für alte Heimat

15. September 2021 - 17:58 Uhr

Knipsen in "good old germany"

Kaum ein Berufsstand blieb verschont von den teils gravierenden Umständen, die die Corona-Pandemie mit sich brachten. Auch Naturfotograf Rainer Schimpf musste sich umstellen. Für gewöhnlich knippst er Faune und Flora in seiner Wahlheimat Südafrika – nun musste er seine Arbeit zwangsläufig in den Odenwald verlegen. Aber auch hier sind erstaunliche Arbeiten entstanden, wie Schimpf uns im Video zeigt!

Der Fotograf aus Rimbach ist ein Star der Szene

Der 54-Jährige ist in der Branche extrem bekannt. Schimpf scheut keinen Kontakt zu Tieren aller Art und so geschah es 2018, dass er während einer Fotoarbeit im Meer von einem Wal verschluckt wurde. Glücklicherweise spuckte der Riese ihn nach fünf Sekunden wieder völlig unversehrt aus. Die Geschichte schaffte es aber zu internationaler Reichweite.

Deutlich weniger spektakulär, aber nicht weniger schön gestaltet sich nun seine Arbeit im heimischen Odenwald. 1999 wanderte der Fotograf nach Südafrika aus. Als die Corona-Lage dort immer prekärer wurde, ging er zurück nach Deutschland. Hier sortierte er seine Arbeiten aus den vergangenen Jahren und staunte über die enorme Vielfalt, die auch der deutsche Wald für ihn bereithielt. (kmü)