Nina Bott hat den Einzug ins Finale verpasst

Lets Dance 2010
Sylvie van der Vaart und Sophia Thomalla stehen im Finale von "Lets Dance". Für Nina Bott war im Halbfinale Schluss.
RTL / Andreas Friese

Die Finalisten stehen fest: Sophia und Sylvie sind weiter

Sophia Thomalla, Nina Bott und Sylvie van der Vaart kämpften im Halbfinale von „Let’s Dance“ um den Einzug in das alles entscheidende Finale. Dabei mussten sie jeweils zwei Einzeltänze präsentieren. Außerdem einen gemeinsamen Walzer. Damit mussten die Juroren Joachim Llambi, Harald Glööckler, Isabel Edvardsson und Peter Kraus genauso wie das Publikum überzeugt werden. Diese Überzeugungsarbeit gelang besonders Sophia und Sylvie. Nina Bott hat den Einzug ins Finale leider nicht geschafft.

Als erstes Paar präsentierte die angeschlagene Nina Bott, die kurz vor dem Auftritt noch vom Arzt behandelt wurde, mit ihrem Partner Roberto einen leidenschaftlichen Tango, der aber den gestrengen Herrn Llambi nicht überzeugen konnte. Ihm fehlten bei der Vorführung die typischen Bewegungen für den Tango. Dagegen war Harald Glööckler begeistert: Aufgeregt brach er eine Lanze für Nina und verkündete: „Sie waren ein Augenschmaus“. Und so unterschiedlich fielen dann auch die Wertungen aus: Joachim Llambi zog nur eine kleine 4 – Designer Glööckler nahm die große Kelle mit der 9. Insgesamt gab es 27 Punkte. Ein ordentlicher Einstand.

Sophia Thomalla und ihr Tanzpartner Massimo hatten sich den Song „Fields of Gold“ von Sting aus dem Plattenschrank gezogen, um darauf ihre ganz spezielle Rumba zu tanzen. Dabei sind die Erwartungen hoch. Massimo hat die Schwierigkeit der Choreografie erhöht. Schließlich hat das Paar in der Show zuvor die Top-Wertung von 36 Punkten eingefahren. Und dann die Sensation: Tumultartige Begeisterungsszenen im Studio, tobende Zuschauer. Dann kam das Jury-Urteil. Joachim Llambi stand auf, zog die 10 und verschenkte die Kelle gleich an Sophia. Die anderen waren der gleichen Meinung. Insgesamt gab es 40 Punkte – mehr geht nicht.

Den ersten Durchgang beschlossen dann Sylvie und ihr neuer Tanzpartner Christian Polanc und begeisterten das Publikum. Sie hatten die härteste Vorbereitung, da sich beide erst aneinander gewöhnen mussten. Sylvies vorheriger Tanzpartner Christian Bärens, mit dem sie die ersten sechs Sendungen getanzt und gekämpft hatte, musste verletzungsbedingt aussteigen. Trotzdem zeigten die beiden einen flotten Quickstep, für den sie sich den Song "Fascination" aussuchten. Doch die Faszination konnte Juror Llambi nicht überzeugen. Er hoffte auf mehr Standard-Tanz. Peter Kraus machte es kurz und verbeugte sich schlicht und ergreifend. Die Wertung: Insgesamt 28 Punkte und somit zweiter Platz in der Zwischenwertung.

Tango, Quickstep und Paso Doble in Runde zwei

Galaktisch eröffneten Nina und Roberto die zweite Runde mit einem Paso Doble auf der Musik zu „Star Wars“. „Ihr habt uns ein großes Geschenk gemacht. Der Tanz war wunderbar. Das Kostüm ein Traum“, frohlockte Juror Glööckler und gab neun Punkte. Peter Kraus fand die Musik schwer tanzbar und sprach seine Hochachtung mit acht Punkten aus. Für Herrn Llambi war alles im grünen Bereich, was sich mit fünf Punkten niederschlägt und Isabel gab noch weitere sieben dazu.

Quickstep war von Sophia Thomalla und Massimo Sinató gefordert und die beiden haben toll abgeliefert. Isabel Edvardsson und Joachim Llambi hatten nur lobende Worte für den Tanz. Begeisterung bei Peter Kraus – er lud beide gleich für seine nächste Tourné ein. In Punkten machte das 35.

Das frisch vereinte Tanzpaar Sylvie van der Vaart und Christian Polanc hatte beim zweiten Soloauftritt Leidenschaft und Feuer im Programmheft stehen: Tango war zu „Bad Romance“ angesagt. Für die Tänzer Llambi und Edvardsson war es ein wenig zu wenig Tango. Die Showspezialisten Peter Kraus und Harald Glööckler fanden die Leistung sehr ansprechend. Ein solches Urteil bringt satte 29 Punkte auf die Tanzkarte.

Zum Abschluss wurde es für alle Paare klassisch beim Wiener Walzer. Das Orchester spielte den „Waltz No. 2“ von Schostakowitsch. Unser Promis verbreiteten gemeinsam ein bisschen Opernball-Gefühl und das fand auch Harald Glööckler. Es war jedenfalls ein wunderschöner Abschluss, da war sich die Jury einig. Doch das Hochgefühl des Ballsaals hielt sich leider nur bei zwei Paaren. Für Nina Bott und Roberto Albanese war das Halbfinale Endstation.