Sie erlitt einen Hörsturz & verlor ihre beste Freundin

Mirja du Monts Horror-Jahr: Sie brauchte psychologische Hilfe

15. November 2019 - 10:11 Uhr

Mirja du Mont bekam Halt von ihrer Familie

Das Jahr 2018 würde Mirja du Mont (43) am liebsten aus ihrem Leben streichen. Das Model erlitt nicht nur einen Hörsturz, sondern verlor kurz vor Weihnachten auch noch eine ihrer besten Freundinnen. Im Video spricht die 43-Jährige offen über ihre psychologische Behandlung, wie rührend sich ihre Familie um sie gekümmert hat und warum sie in dieser schweren Zeit sogar "Freunde ausgetauscht" hat.

Angststörungen nach Hörsturz

Plötzlich piepte es, dann hörte Mirja du Mont gar nichts mehr. Das Model erlitt vergangenes Jahr einen Hörsturz. Seitdem hört sie nur noch 30 Prozent. Sie fiel in ein Loch und hatte mit Angststörungen zu kämpfen. "Da siehst du, wer wirklich deine Freunde sind und wer im Leben zu dir steht", verrät Mirja im RTL-Interview.

„Meine Kinder waren der Knaller“

Die Familie war für Mirja da - insbesondere ihr Sohn Fayn (12): "Meine Kinder und meine Eltern – ohne die hätte ich das nicht geschafft. Was mein Sohn gestemmt hat, wie er zu mir kam und mich in den Arm genommen hat und gesagt hat: 'Sei nicht traurig, Mama! Du musst dich nicht entschuldigen. Du hast dir nicht ausgesucht krank zu sein und da muss man sich nicht entschuldigen!' Ein 12-Jähriger, der vor mir steht und das sagt… Also meine Kinder waren der Knaller."

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„Wichtig für mich war, dass ich mich getrennt habe“

Einer, der in dieser schlimmen Zeit neben ihrer Familie immer an ihrer Seite war, ist Ex-Mann Sky du Mont (72). Ein Liebes-Comeback kam trotz rührender Fürsorge für Mirja allerdings nicht in Frage! "Wichtig für mich – hört sich doof an – war, dass ich mich getrennt habe", erklärt sie im Interview. Der Grund: "Ich bin wirklich in den letzten vier Jahren erwachsen geworden. Ich bin sehr lange stehen geblieben auf einem 17-jährigen Mädchen-Level, was ich auch psychologisch erarbeitet habe und was auch stimmt."

Trotz Rückschläge zurück ins Leben

Mirja und Sky lernten sich Ende der 90er kennen. Sie war damals blutjung und studierte noch. Die beiden kamen schnell zusammen, heirateten 2000, bekamen zwei Kinder und haben in 16 Ehejahren fast alles wie "siamesische Zwillinge" gemeinsam unternommen. 2016 kam es dann zur Scheidung. "Ich habe wirklich früher zu viel abgegeben, zu viel andere Menschen machen lassen", weiß sie heute. Daraus hat sie gelernt und sich mittlerweile zu einer selbstständigen Frau mit viel neu gewonnener Lebensfreude gemausert – trotz einiger Rückschläge.