Ex-Schwergewichtsweltmeister erklärt Schock-Bilder

Mike Tyson im Rollstuhl: Boxlegende kann manchmal "nicht einmal mehr sprechen"

Mike Tyson im Jahr 1996 und 2022.
1986: Mike Tyson haut Trevor Berbick um und wird jüngster Schwergewichts-Champ. 2022: Mike Tyson sitzt im Rollstuhl.
picture-alliance / dpa | AFP; hgm-press

Box-Ikone Mike Tyson sichtlich entkräftet im Rollstuhl. Bilder, die im August die Sportwelt schockierten. In einem Podcast äußerte er sich zu seiner Gesundheit: „Mein Verfallsdatum nähert sich“. Für viele Fans ein Grund, sich ernsthaft Sorgen um das Faustkampf-Idol zu machen. In einem Interview mit „Newsmax TV“ gibt Tyson nun Entwarnung – und erklärt, warum er von Zeit zu Zeit auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

"Kann nicht einmal mehr sprechen"

Er leide immer wieder an einer Krankheit, bei der der Ischias-Nerv permanent Schmerzen bereitet, so Tyson. „Wenn es aufflackert, kann ich nicht einmal mehr sprechen.“ Ansonsten gehe es ihm aber gut. „Ich danke Gott, dass dies die einzige Krankheit ist, an der ich leide. Jeder in meinem Haus ist wirklich gesegnet und wir sind alle sehr dankbar für das, was wir haben.“

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Tyson hat ein bewegtes Leben hinter sich. 1986 krönte er sich im Alter von 20 Jahren zum jüngsten Schwergewichts-Weltmeister der Boxgeschichte. Anfang der Neunziger wurde er wegen Vergewaltigung verurteilt, wanderte in den Knast. Als er wieder in den Ring durfte, biss er 1997 Evander Holyfield ein Stück von dessen rechtem Ohr ab.

Dazwischen stürzte „Iron Mike“ immer wieder ab, verlor einen Großteil seiner verdienten Millionen, war drogen- und alkoholabhängig. Aus seiner Sucht habe er sich befreit, hat Tyson mehrfach beteuert. Nur von einer Droge kann er nicht lassen: Tyson betreibt in Kalifornien eine Cannabis-Farm und ist nach eigener Aussage selbst sein bester Kunde. In dem US-Bundesstaat ist der Genuss von Cannabis zu medizinischen Zwecken erlaubt. (mar)