Mehr als 80 Unfälle auf spiegelglatten Straßen im Norden

Autofahrer in Norddeutschland mussten sich mit glatten Straßen abmühen.
© dpa, Peter Steffen

10. Februar 2016 - 20:12 Uhr

Nur leichte Verletzungen

Dutzende Autofahrer haben bei Schnee- und Eisregen in Norddeutschland überwiegend leichte Unfälle gebaut. Der Regen hatte spiegelglatte Straßen in Hamburg und Schleswig-Holstein verursacht. In der Folge kam es nach Polizeiangaben zu mehr als 80 Autounfällen, bei denen drei Menschen leicht verletzt wurden. Nach Angaben der Feuerwehr stürzten auf vereisten Gehwegen in Hamburg zudem vier Fußgänger und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Die A23 war wegen Glatteises ab Pinneberg Süd in Richtung Hamburg für zweieinhalb Stunden, in Richtung Heide ab Hamburg-Eidelstedt für viereinhalb Stunden gesperrt. Auch die B4 zwischen Wilhelmsburg und Wilhelmsburg Süd wurde von der Polizei wegen glatter Fahrbahn bis zum Sonntagmorgen gesperrt. Die Fahrer des Hamburger Winterdienstes wurden noch in der Nacht aus dem Bett geklingelt: Seit 01.30 Uhr waren 110 Fahrzeugen im Einsatz, wie ein Sprecher mitteilte. Schnee- und Eisregen habe für teils extreme Straßenglätte gesorgt, hieß es. Weitere 270 Fahrzeugen rückten ab 04.00 Uhr aus.

Spätestens am Heiligen Abend ist die Glättegefahr aber wieder überall vorbei: Tauwetter mit Temperaturen bis zu 16 Grad ist angesagt. Nur in Richtung Rügen könnte es noch für gefrierenden Regen reichen. Auch auf weiße Weihnachten bestehen nur noch im äußersten Nordosten Chancen. Damit steigt aber auch ausgerechnet an den Weihnachtstagen die Hochwassergefahr weiter an.