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Mama Maria! Tatjanas Erfolgsgeschichte in Wimbledon geht weiter - nun kommt es zum deutschen Duell

Zwei Matchbälle abgewehrt - jetzt im Viertelfinale gegen Prinzessin Niemeier

Mama Maria! Tatjanas Erfolgsgeschichte in Wimbledon geht weiter

Tatjana Maria bejubelt ihren Achtelfinal-Einzug in Wimbledon
Stimmige Pose nach ihrem Achtelfinal-Coup: Tatjana Maria
Imago Sportfotodienst

Ihre Familie gibt ihr so viel Kraft! Die zweifache Mutter Tatjana Maria steht nach einem denkwürdigen Achtelfinal-Match erstmals im Viertelfinale von Wimbledon. Lange sah sie dabei wie die Verliererin aus – ehe sie unter den Augen von Ehemann und Trainer Charles-Edouard wie Phönix aus der Asche stieg. Nun trifft sie auf Deutschlands Erfolgsmädchen Jule Niemeier.

Ekelschläge inklusive

Die 34-Jährige wehrte gegen die Favoritin Jelena Ostapenko zwei Matchbälle ab und gewann nach über zwei Stunden und einer taktischen Meisterleistung mit großem Kämpferherz 5:7, 7:5, 7:5.

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Die zweifache Mutter, die erst vor 15 Monaten ihre zweite Tochter zur Welt gebracht hatte, entnervte dabei auch die Nummer 12 der Setzliste mit ihren unterschnittenen Vorhand- und Rückhandschlägen, die so eklig tief auf Rasen abspringen. So hatte sie vorher Sorana Cirstea (Rumänien/Nr. 26) und Maria Sakkari (Griechenland/Nr. 5) entzaubert.

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Deutsches Duell: Auch Niemeier erstmals im Viertelfinale

In der Runde der letzten Acht bekommt es Maria jetzt mit Jule Niemeier zu tun. Die 22-Jährige setzte sich auf dem Centre Court gegen die Britin Heather Watson 6:2, 6:4 durch. Für Niemeier ist es erst das zweite Grand-Slam-Turnier ihrer Karriere, im Mai hatte sie erstmals den Sprung unter die Top 100 der Weltrangliste geschafft. (mli/sid)