Schauspielerin hat durch Tumor-OP vieles durchgemacht

Katerina Jacob nach ihrer Chemo-Therapie: "Ich hatte Tage, an denen ich lieber gestorben wäre"

Katerina Jacob: Fünf Knoten und halbe Brust entfernt
Katerina Jacob wurden fünf Knoten aus der Brust entfernt.
imago/Lindenthaler, SpotOn

Katerina Jacob (64) gesteht im Interview mit GALA, dass ihre Erkrankung nicht immer ihren Überlebenswillen angefacht hat. Ganz im Gegenteil. Der „Bulle von Tölz“-Star verrät, dass er Tage hatte, an denen er lieber gestorben wäre. Im Februar gab die 64-Jährige bekannt, dass fünf gutartige Tumore aus ihrer Brust entfernt wurden. Danach folgten eine halbe Brustentnahme, eine Chemotherapie und eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Katerina will Optimismus verbreiten

Die Schauspielerin geht offen und hoffnungsvoll mit ihrer Krankheit um. „Es ist ein Zustand und der geht vorbei“, erklärte Katerina im Mai 2022. Mit solchen Aussagen macht die 64-Jährige anderen Betroffenen Mut, sich nicht von ihrer Erkrankung unterkriegen zu lassen und die Hoffnung nicht zu verlieren. Doch im Gespräch mit GALA gesteht Katerina auch, dass sie auf ihrer Genesungsreise Momente der Schwäche hatte. Momente, in denen sie nicht positiv bleiben und an das Gute glauben konnte. „Ich hatte auch Tage, an denen ich lieber gestorben wäre“, so die TV-Persönlichkeit. Doch diese Momente zeige sie bewusst nicht im Netz.

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Appell an Community: "Geht zur Vorsorgeuntersuchung"

Die Schauspielerin entscheidet sich dafür, Optimismus zu streuen und das öffentliche Bewusstsein für mögliche Krebserkrankungen zu stärken. Deshalb fordert die 64-Jährige auch immer wieder ihre Community dazu auf, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Sie habe den Fehler gemacht, diese für fünf Jahre auszulassen und habe dann die besorgniserregende Diagnose bekommen. Damit ihre Fans und Follower nicht den gleichen Fehler begehen, will der „Anna und ihr Untermieter“-Star weiter über sein Leben mit der Krankheit sprechen. Vorwürfe für ihre verpassten Vorsorgetermine macht sich die 64-Jährige nicht. Stattdessen sieht sie auch in diesem Fehler das Positive: „Wird ja auch was Gutes haben. Zum Beispiel, dass ich vielen Frauen helfen konnte, die durch mich auch wirklich zur Vorsorge gegangen sind. Und bei einigen hat man dann sogar was entdeckt.“ (lkr)

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