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JVA Bützow: Personalengpass soll bis Jahresende behoben sein

Justizvollzugsanstalt Bützow
Haupteingang der größten Justizvollzugsanstalt (JVA) in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/Archiv © deutsche presse agentur

Das Justizministerium hat einen zeitweisen Personalengpass im größten Gefängnis des Landes, der JVA Bützow, eingeräumt. Die Sicherheit sei aber zu keiner Zeit gefährdet gewesen, sagte ein Sprecher der Justizministeriums am Montag in Schwerin. Anfang September waren demnach von den 216 Planstellen im allgemeinen Vollzugsdienst nur 197 besetzt. Durch die Schließung der JVA Neubrandenburg seien jedoch zum 1. Oktober zwölf Bedienstete nach Bützow versetzt worden. Bis Jahresende sollen weitere neun folgen. Dadurch würden die unbesetzten sowie zwei weitere Stellen besetzt, die aufgrund von Ruhestand frei würden.

In einem Offenen Brief hatten einer oder mehrere Gefangene - das Schreiben war laut Ministerium nicht unterschrieben - Kritik an Zuständen in der JVA Bützow geäußert. Laut NDR heißt es darin, dass Resozialisierungsmaßnahmen nicht umgesetzt und Häftlinge den ganzen Tag eingeschlossen würden. Außerdem habe sich die Drogen-Problematik hinter Gittern massiv verschärft. Das Ministerium wies die Vorwürfe zurück.


Quelle: DPA

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