Illegaler Tierkampf in Indien

Bei Hahnenkampf: Vogel mit Rasierklingen an den Zehen schlitzt Zuschauer auf

Tödliche Vorfälle bei illegalen Hahnenkämpfen in Indien.
Tödliche Vorfälle bei illegalen Hahnenkämpfen in Indien. (Symbolbild)
AN tli nwi kde, dpa, Anupam Nath

Illegale Hahnenkämpfe in Indien sind nach wie vor an der Tagesordnung. Sie enden häufig blutig – nicht nur für die Tiere. In den Distrikten Kakinada und East Godavari kamen am Sonntag (15. Januar) zwei Menschen bei einem Hahnenkampf ums Leben, wie „The New Indian Express“ berichtet.

Der Einsatz von Messern ist verboten

Zwei Hähne gegeneinander kämpfen lassen und Wetten über den Gewinner abschließen – dieser Blutsport findet in Indien immer wieder großen Anklang. Doch der endet für einen 43-Jährigen am Sonntag (15. Januar) tödlich.

Bei einem Hahnenkampf am Sonntag im indischen Distrikt Kakinada band ein Hahn-Besitzer scharfe Klingen an die Klauen seines Tieres. Die Hähne so auf die Kämpfe vorzubereiten, ist eigentlich verboten. Das hat offenbar einen guten Grund, denn als sich der Hahn erschreckt, fliegt er haltlos in die Menschenmenge. Ein 43-Jähriger wird von den Klingen getroffen und stirbt an den Verletzungen.

Ein weiterer verrückter Fall in East Godavari

Im Distrikt East Godavari hatte ein weiterer Schaulustiger großes Pech. Auch er schaute sich in der Nähe seines Dorfes einen Hahnenkampf an. Während des Kampfes traf das Bein eines Hahns seine Hand, der Schaulustige fängt stark an zu bluten. Offenbar traf das Tier einen wichtigen Nerv in seiner Hand. Er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Die Polizei hat in beiden Fällen Anzeige erstattet und die Ermittlungen aufgenommen. (jjä)