Minnewaska State Park in den USA

Hündin Liza nach fünf Tagen ohne Wasser und Nahrung aus Felsspalte gerettet

Hündin Liza konnte aus einer Felsspalte gerettet werden.
Hündin Liza konnte aus einer Felsspalte gerettet werden.
© NJIRT

14. Oktober 2021 - 15:10 Uhr

Nach fünf Tagen erlöst

Tagelang steckte Hündin Liza in einer Felsspalte im Minnewaska State Park in den USA fest – ohne Wasser, ohne Nahrung. Nach fünf schweren Tagen dann die Erlösung für Vierbeiner und Frauchen: Liza konnte gerettet werden!

Hund geriet in eine Felsspalte

Wie "Hudson Valley One" berichtet, ereignete sich das Unglück am Donnerstag (7. Oktober), als eine Frau aus Ulster County mit ihrer mit Hündin Liza im Minnewaska State Park Preserve wandern war. Der Hund hatte sich entfernt und war in eine enge Felsspalte gefallen. Mit Hilfe des Bellens versuchten Frauchen und Parkpersonal noch vor Einbruch der Dunkelheit, zur Felsspalte zu gelangen, um den Hund zu befreien – vergeblich! Auch der Versuch, eine Kamera in dem Bereich anzubringen, um den Zustand der Hündin zu überprüfen, war zunächst gescheitert.

Der Hund war in diese dünne Felsspalte geraten.
Der Hund war in diese dünne Felsspalte geraten.
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Höhlenrettungsteam gelang Rettung

Der Park erhielt später Unterstützung einer Freiwilligentruppe aus New Jersey, die sich auf Höhlenrettung spezialisiert haben. Ihnen gelang es schließlich, eine Kamera anzubringen, die die Lage des Hundes einfing. Mit Hilfe einer Fangstange gelang es dem Retter-Team schließlich, den Hund zu befreien. "Da war ein enger vertikaler Riss, der zu einem noch engeren horizontalen Riss führte. Nur Jessica Van Ord, unser kleinstes Teammitglied, konnte sich mehr als zwölf Meter von der Oberfläche quetschen und verrenken, um den Hund zu erreichen", so Mark Dickey, der Chef des Höhlenrettungsteams zu "Hudson Valley One".

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Retterin Jessica Van Ord konnte den Hund befreien.
Retterin Jessica Van Ord konnte den Hund befreien.
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Vierbeiner überlebt unversehrt

Van Ord beschrieb zudem, wie sie sich durch einen schmalen Gang gehangelt und dann einen am Ende der Fangstange hängenden Hot Dog benutzt habe, um den Hund dazu zu bringen, seinen Kopf in die Schlaufe zu stecken. Das wiederum habe einem anderen Retter ermöglicht, die Schlaufe festzuziehen, damit Van Ord den Hund wieder zu seinem Frauchen bringen konnte. So soll es der Vierbeiner geschafft haben, unversehrt aus der Felsspalte zu entkommen.

Die Beamten stellten später fest, dass der Hund, obwohl er hungrig und durstig war, bei guter Gesundheit war. Kamera-Aufnahmen zeigten, wie Liza die feuchten Wände der Felsspalte leckte und sich so wahrscheinlich mit Feuchtigkeit versorgte, um sein Überleben zu sichern. In dem Park herrscht laut Verwaltung eigentlich Leinenzwang. (rla)