„Gratuliere, David“Manchester United ohne "Schamgefühl"? Wirbel um Kommentar zu Hochzeitsfoto

David de Gea und Edurne Garcia
Haben nach all den Jahren geheiratet: David de Gea und Edurne Garcia
edurnity, Instagram

Ist aber auch eine verzwickte Situation!
An diesem Wochenende hat David de Gea (32) seine langjährige Partnerin Edurne Garcia (37) geheiratet. So weit, so schön! Allerdings: Es war auch sein erster Tag als arbeitsloser Torwart. Zu den Gratulanten gehörte ironischerweise der Club, der seinen Vertrag nicht verlängert hat. Moralisch verwerflich? Zumindest die Fans sind wütend.

„Respektloses Verhalten“

Sie werfen Manchester United fast durch die Bank „respektloses Verhalten“ vor. „Ihr habt ihn nach Jahren exzellenter loyaler Arbeit zum freien Mitarbeiter gemacht und habt die Frechheit, zu kommentieren, f*** off“, lässt ein Anhänger der Red Devils seiner Wut freien Lauf. „Dieser Verein hat kein Schamgefühl“, moppert ein anderer. Wobei es sicherlich auch merkwürdig gewesen wäre, hätte der englische Rekordmeister NICHT auf das Hochzeitsbild reagiert.

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United will sich de Gea irgendwie warmhalten

De Geas Vertrag (war seit 2011 im Verein) bei Manchester United war am 30. Juni ausgelaufen, Samstag war sein erster Tag ohne Arbeitgeber – privat aber möglicherweise sein schönster. Seiner langjährigen Partnerin Edurne Garcia gab der Spanier auf Menorca das Ja-Wort. Unter den Instagram-Post gratulierte Manchester United dabei mit als erster. „Gratuliere, David“, schrieb der Club lapidar. Auch in beruflichen Dingen hat sich Manchester United in Sachen de Gea zuletzt immer unsportlicher verhalten.

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Medienberichten zufolge darf sich de Gea erst mal keinen neuen Verein suchen, weill United sich noch nicht ganz sicher ist, ob sie den Keeper nicht doch noch weiterbeschäftigen wollen. Kohle ist da augenscheinlich – mal wieder – das Stichwort. Ca. 64 Millionen Euro hat der Club von Trainer Erik ten Hag (53) für Mason Mount (FC Chelsea) ausgegeben und damit knapp die Hälfte des Transfer-Budgets schon verballert. Falls nicht genug Geld für einen neuen Torhüter übrigbleibt, wolle man offenbar versuchen, de Gea „zurückzuholen“, so die gängigste Interpretation des Hickhacks um den treuen Hüter des Tores. (mli)