30 Jahre gemeiner Klamauk Happy Birthday, Mr. Bean! Warum ein "Game of Thrones"-Star das gar nicht lustig findet

Happy Birthday, Mr. Bean! 30 Jahre ist es nun auch schon wieder her, seitdem sich die englische Nervensäge in der gleichnamigen Serie haufenweise Feinde im Alltag gemacht hat. Gerne traktierte er seine Mitmenschen mit zweifelhaften Fahrkünsten in seinem Mini. Oder er erschreckte sie wahlweise mit einer Popcorn-Tüte oder einem Truthahn auf dem Kopf. Selbst die Queen knockte er mit einer Verbeugung elegant aus. In der RTL+-Doku „Happy Birthday, Mr. Bean!“ erinnern sich die Macher, allen voran natürlich Bean-Darsteller Rowan Atkinson, an dieses Füllhorn bösen Klamauks.
Bean als Nachname ist in England nicht von Vorteil

Auch im realen Leben machte sich Mr. Bean nicht immer Freunde. Rowan Atkinson haderte lange mit seiner Paraderolle, was einen angesichts der körperlichen und mimischen Verrenkungen heutzutage wenig wundert. Mr. Bean spricht nämlich nicht. Meistens jedenfalls. Er muss deshalb besondere Mühen aufbringen, um sich der Außenwelt mitzuteilen oder seine Interessen zu erreichen.
Und auch Schauspieler Sean Bean alias Eddart Stark aus „Game of Thrones“ hatte dank seines Nachnamens Probleme mit der Klamauk-Figur. Ernsthafte Telefongespräche zu führen, war auf dem Höhepunkt der Popularität von Mr. Bean jedenfalls nicht drin in England. Wenn er sich mit „Hier spricht Mr. Bean“ meldete, war der Ofen für den Gesprächspartner aus. Die Figur war zu dieser Zeit so beliebt, dass sie sogar ihre eigene Zeichentrickserie bekam. Auch die ist auf RTL+ jederzeit abrufbar.
Beans bevorzugte Terrorgebiete: Restaurants, Museen, Theater, Urlaubsorte

Mr. Bean entfaltet sein destruktives Handwerk dort besonders wirksam, wo ein Mindestmaß an sozialem und kulturellem Miteinander angebracht ist. In Museen zerstört er unfreiwilligerweise Kunstwerke, versucht sein Missgeschick stets zu verbergen und löst dadurch nur noch größere Katastrophen aus. In Restaurants bestellt er grundsätzlich das Falsche und ist danach damit beschäftigt, das verhasste Essen zu entsorgen, ohne öffentliches Aufsehen zu erregen. Ohne Erfolg, versteht sich. Einige dieser Abenteuer kann man jetzt auf RTL+ wiederentdecken.