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Hamburg: Junge Frau nach Messerattacke in Lebensgefahr - Tatverdächtiger festgenommen

19-Jährige schwebt in Lebensgefahr

Hamburg: Frau an Bushaltestelle niedergestochen - Tatverdächtiger festgenommen

Der Messerangriff soll sich an einer Bushaltestelle im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg abgespielt haben.
Der Messerangriff soll sich an einer Bushaltestelle im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg abgespielt haben.
NonstopNews

Brutale Attacke am U-Bahnhof Mümmelsmannsberg in Hamburg! Gegen 6:20 Uhr soll ein Täter an der dortigen Bushaltestelle mehrfach auf eine junge Frau eingestochen haben und geflohen sein. Er soll ein Messer benutzt haben, heißt es von der Polizei auf RTL-Anfrage. Am Vormittag nimmt die Polizei einen Tatverdächtigen fest.

Hamburg: Polizei durchsucht Gebiet um Tatort am Mümmelmannsberg

Ein Polizeihubschrauber sucht nach dem flüchtigen Täter.
Ein Polizeihubschrauber sucht nach dem flüchtigen Täter.
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Die 19-Jährige wurde mit diversen Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Sie schwebe immer noch in Lebensgefahr, so die Polizei in einer Pressemitteilung. "Der Täter hat mutmaßlich mit einem Messer auf die Frau eingestochen und sie vor allen Dingen auch im Kopfbereich verletzt", sagt Polizeisprecher Holger Vehren der Agentur Nonstop News. Eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei durchsuchte ein weiträumiges Gebiet rund um die U-Bahnstation. Auch der Polizeihubschrauber „Libelle 1“ suchte nach dem mutmaßlichen Angreifer, zunächst ohne Erfolg. Der mutmaßliche Täter soll einen schwarzen Kapuzenpullover getragen haben und vom Tatort in Richtung Bundesstraße 5 (B5) geflohen sein, heißt es von der Polizei Hamburg. Die Polizei startete einen Zeugenaufruf.

Mümmelmannsberg ist eine Großwohnsiedlung im Hamburger Stadtteil Billstedt.

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Vorläufige Festnahme am Vormittag

Im Zuge der Ermittlungen kommt die Mordkommission auf die Spur eines Tatverdächtigen. Beamte der Zielfahndung nehmen ihn gegen 11:15 Uhr in einer Berufsschule in Ottensen fest. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen 29-jährigen Afghanen. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen und seiner Wohnung in Tonndorf stellen die Ermittler verschiedene Beweismittel sicher. „Es gibt wohl Hinweise darauf, dass sich Opfer und Täter gekannt haben“, so Vehren. Der mutmaßliche Täter soll morgen einem Haftrichter zugeführt werden. (kzi/ rsa)