Symptome und Behandlung

Gesundheitslexikon: Insektenstiche

27. August 2019 - 13:12 Uhr

Insektenstiche - von einer kleinen Wunde bis hin zum lebensgefährlichen Schock

Insektenstiche sind eine schmerzhafte und/oder juckende Angelegenheit, die in der Regel keine schwerwiegenden Folgen nach sich zieht. In einzelnen Fällen kann es aber zu schweren allergischen Reaktionen kommen. Das Gesundheitslexikon erklärt, was ein Insektenstich ist, welche Symptome auftreten können, wie man diese behandelt und wie man sich vor den lästigen Stichen schützen kann.

Was ist ein Insektenstich?

Von einem Insektenstich spricht man, wenn ein Insekt einem Menschen oder einem Tier eine kleine Wunde mit seinem Stachel zufügt. Einige Insekten, zum Beispiel die Wespe, sondern dabei auch ein Nervengift ab. Warum Insekten stechen, hat unterschiedliche Gründe. Die Wespe etwa ist von Natur aus recht aggressiv. Diese Aggressivität wird verstärkt, wenn der Mensch die Wespen mit Handbewegungen oder durch Anpusten zu verscheuchen versucht. Bienen sind weniger aggressiv, können aber durchaus zustechen, wenn sie ihr Nest und somit auch ihre Königin in Gefahr wähnen. Entgegen der landläufigen Meinungen zählen auch Hummeln zu den stechenden Insekten, wenngleich sie grundsätzlich friedlich sind.

Symptome

Für einige Menschen ist ein Insektenstich zwar schmerzhaft, jedoch kommt es mitunter nur zu einer kleinen Rötung und leichtem Juckreiz. Daneben gibt es Menschen, die weitaus heftiger auf einen Insektenstich reagieren. Die Einstichstelle kann stark anschwellen, jucken, brennen, schmerzen oder sehr heiß werden. Sollte es sich bei der gestochenen Person um einen Allergiker handeln, können sogar lebensgefährliche Atemprobleme oder ein Kreislaufzusammenbruch die Folge eines Insektenstichs sein. Vorsicht ist zudem geboten, wenn eine Wespe oder Biene in den Mund- oder Rachenraum sticht. Mögliche Symptome nach einem Insektenstich in der Zusammenfassung:

  • Schwellungen
  • Schmerzen
  • Juckreiz
  • Quaddelbildung
  • Kreislaufprobleme
  • Atemnot

Behandlung

Befindet sich der Stachel des Insekts noch in der Haut, sollte dieser vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden, damit nicht noch mehr Gift in den Körper gelangt. Um Schmerzen, Schwellung und Juckreiz zu lindern, können kalte Umschläge, Kühlakkus sowie spezielle Salben oder Antihistaminika helfen. Kommt es zu schweren Reaktionen, Kreislauf- oder Atemproblemen, sollte ein Arzt aufgesucht sowie ein sogenanntes Notfallset mitgeführt werden. Ein solches Notfallset besteht meist aus einem kortisonhaltigen Präparat sowie aus anderen Medikamenten, die den Betroffenen wieder stabilisieren und die gefährlichen Symptome eindämmen können.

Vorbeugung

Es gibt Insekten, zum Beispiel Mücken, denen man trotz aller Maßnahmen nur schwer aus dem Weg gehen kann. Ansonsten kann es helfen, sogenannte "Repellents" zu benutzen. Dabei handelt es sich um Cremes oder Sprays, die Insekten fernhalten sollen. Lange Shirts und Hosen können ebenfalls vor unangenehmen Begegnungen mit Insekten schützen. Auch wenn es schwerfällt: Wenn sich Bienen oder Wespen in der Nähe befinden, sollten Sie Ruhe bewahren. Oft fliegen die Insekten einfach wieder davon. Darüber hinaus hilft es, süße Speisen und vor allem auch Flaschen oder Getränkebecher abzudecken.