Der Schauspieler verkörpert den Kunstfälscher in „Faking Hitler“

Wie viel Konrad Kujau steckt in Moritz Bleibtreu?

01. Dezember 2021 - 8:11 Uhr

„Faking Hitler“ - Betrügen und betrogen werden

Eine große Sensation gefolgt von einem riesigen Skandal – das waren die gefälschten Hitler-Tagebücher für den "STERN". In den 80er-Jahren veröffentlichte das deutsche Magazin die vermeintlichen Tagebücher von Adolf Hitler, die sich kurze Zeit später aber als Fälschung von Konrad Kujau herausstellten. In der neuen RTL+Drama-Serie "Faking Hitler" (hier anschauen) taucht Schauspieler Moritz Bleibtreu in die damalige Welt des gerissenen Kunstfälschers ein – und, wie sich in unserem Interview herausstellt, hat der 50-Jährige zumindest eine große Gemeinsamkeit mit dem Betrüger.

Moritz Bleibtreu als gerissener Betrüger in „Faking Hitler“

Konrad Kujau fälschte nicht "nur" die Tagebücher von Adolf Hitler. Der Maler fälschte auch Kunstwerke, so wie etwa ein Akt-Bild von Hitlers Nichte Geli Raubal, wie oben im Video zu sehen ist. Und dass in dieser "Faking Hitler"-Szene jeder Pinselstrich von Schauspieler Moritz Bleibtreu sitzt, liegt wohl an seiner größten Gemeinsamkeit mit seiner Rolle: der Vorliebe für Kunst. Im Interview verrät Moritz Bleibtreu uns: "Ich habe früher tierisch viel gezeichnet." In der Schule habe er nahezu nichts anderes gemacht als gemalt. Und später widmete er sich sogar dem Sprayen von Graffiti.

Ein Betrüger steckt allerdings nicht in dem 50-Jährigen: "Irgendwann habe ich mal eine Entschuldigung gefälscht." Damit kommt er nicht ansatzweise an die Machenschaften seiner Rolle Konrad Kujau, der sich Hitlers Tagebücher ausdachte und dann auch noch verkaufte.

Was Schauspieler Lars Eidinger, der in "Faking Hitler" als "STERN"- Reporter Gerd Heidemann zu sehen ist, am Thema betrügen und betrogen werden so fasziniert, zeigen wir oben im Video.

„Faking Hitler“ ab jetzt auf RTL+ sehen

Alle sechs Folgen der Serie "Faking Hitler" stehen ab jetzt zum Abruf auf RTL+ bereit. (kwa)