Deshalb lohnt sich die Geldanlage in Indexfonds

Was sind ETFs eigentlich und wie kann man in sie investieren?

14. April 2020 - 11:32 Uhr

Welche Vorteile hat die Investition in ETFs?

Breit gestreutes Risiko, geringere Kosten und damit eine größere Rendite: Wer Geld anlegen will, investiert immer häufiger in sogenannte ETFs. Auch Birgit Schrowange empfiehlt in ihrem neuen Buch "Birgit ungeschminkt - vom Leben gelernt" eine Investition in ETFs statt in Einzelaktien. Aber was sind ETFs eigentlich und welche Vorteile hat eine Investition in diese Art von Fonds?

Was sind ETFs eigentlich?

ETFs (Exchanged Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds, die die Wertentwicklung eines gesamten Aktienindex abbilden. So kann man mit einem einzigen kostengünstigen Wertpapier in ganze Märkte investieren statt in einzelne Aktien. Erwirbt man beispielsweise ETFs des Deutschen Aktienindex DAX, investiert man damit in die 30 wertvollsten Unternehmen Deutschlands statt in ein einzelnes. Man streut also breiter und reduziert damit sein Risiko enorm: Wenn die Aktie eines Unternehmens in den Keller geht, kann das durch andere Unternehmen ausgeglichen werden.

Wieviel muss ich in ETFs monatlich investieren?

Frau und Tochter sparen
In ETFs kann man auch schon mit wenig Geld investieren.
© iStockphoto

In einen solchen Aktiensparplan kann man auch mit wenig Geld investieren - hier reichen bereits 25 Euro im Monat. Die Gebühren und Kosten für den Sparer sind dabei gering, was die Rendite größer macht. Bankberater bieten Sparern nur selten ETFs an, weil sie für diese kaum Provision bekommen. Dennoch raten auch Experten zum börsengehandelten Indexfonds, weil man über ihn zu niedrigen Kosten eine breite Risikostreuung sicherstellen kann. Mit ETFs kann man beispielsweise auch in Immobilien, Rohstoffe oder Anleihen investieren.

Wann sollte ich mit der Investition starten?

Mit der Investition in ETFs sollte man am besten so früh wie möglich beginnen, dann ist der Zinseszinseffekt am größten. Es lohnt sich aber auch im mittleren oder höheren Alter - auch mit 50 oder 60 kann man einen langfristigen ETF-Sparplan starten und sich nach zehn bis 15 Jahren über die Rendite freuen. Informieren sollte man sich dazu am besten bei seriösen Honorarberatern oder der Verbraucherzentrale.

Birgit Schrowange, die bereits seit vielen Jahren in ETFs investiert, empfiehlt konkret Fonds, die den MSCI-World-Index und damit die Wertentwicklung von über 1.600 Unternehmen weltweit abbilden. Diese erleben durch die sehr breite Streuung nur eine geringe Schwankung. 

Tipps aus Birgit Schrowanges ETF-Sparplan

So einfach legt man einen ETF-Sparplan an:

  1. Über die Website der Online-Banken kann man ein Online-Depot eröffnen
  2. Wenn man keine Beratung benötigt, gibt es bei Direktbanken wie der DKB, Comdirect oder OnVista Online-Depots mit kostenlosen Sparplänen
  3. Sparplan einrichten: Höhe des monatlichen Sparbetrags per Dauerauftrag monatlich vom Girokonto abbuchen und in das Depot einzahlen lassen, Laufzeitdauer wählen
  4. Passenden Index wählen: Hier gibt es unzählige Möglichkeiten, Birgit Schrowange empfiehlt den internationalen Weltindex MSCI World
  5. Passenden ETF aussuchen: Anbieter finden, die einen ETF auf den MSCI World mit möglichst geringer Kauf- und Börsengebühr sowie möglichst geringen laufenden Gebühren anbieten.
  6. Dann nur noch die Wertpapierkennnummer (WKN) oder die Identifizierungsnummer (ISIN-Nummer) des ausgewählten ETFs angeben und fertig ist der Sparplan!

Birgit Schrowange gibt Tipps zur finanziellen Vorsorge

Birgit Schrowanges neues Buch
Birgit Schrowange gibt in ihrem neuen Buch "Birgit ungeschminkt: Vom Leben gelernt" auch Finanztipps.
© ZS Verlag GmbH

Noch mehr Tipps und Ratschläge zur finanziellen Vorsorge für Frauen gibt Birgit Schrowange in ihrem neuen Buch "Birgit ungeschminkt: Vom Leben gelernt"*🛒. Dort blickt die ehemalige RTL-Moderatorin auch auf 40 Jahre vor der Kamera zurück und gibt tiefe Einblicke in ihr Leben. Unter anderem erzählt sie zum ersten Mal die ganze romantische Liebesgeschichte mit ihrem Verlobten Frank.

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