Süße Begleiter

Drei Zucker-Alternativen für den Alltag

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5. April 2019 - 13:16 Uhr

Birkenzucker, Stevia und Dicksaft

Einmal ganz auf Zucker verzichten? Wer sich langsam an dieses Experiment herantasten möchte, muss nicht von heute auf morgen auf Süßungsmittel verzichten. Immerhin gibt es inzwischen viele Alternativen zu herkömmlichem Haushaltszucker - wir stellen drei davon vor.

Birkenzucker

Birkenzucker - oder auch Xylit oder Xucker - hat auf 100 Gramm 240 Kilokalorien und damit rund 40 Kalorien weniger als normaler Haushaltszucker. Was die Kohlenhydrate angeht, ist der Gehalt um rund 75 Prozent geringer. Xucker ist ein natürlicher Zuckeralkohol, der in vielen Pflanzen vorkommt und vor allem aus der Rinde der Birke gewonnen wird. Der Stoff wurde im Jahr 1890 von den Chemikern Emil Fischer und Rudolf Stahel entdeckt. Die angegebene Zuckermenge kann 1:1 durch Xylit ersetzt werden, da beide ähnlich süß sind.

Einen Nachteil gibt es aber auch: In zu hohen Mengen wirkt Birkenzucker abführend. Verbraucherzentralen raten deswegen, nicht mehr als 30 bis 50 Gramm pro Tag zu konsumieren.

Birkenzucker wird auch Xylit oder Xucker genannt.
Birkenzucker wird auch Xylit oder Xucker genannt.
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Stevia

Die Süßkraft von Stevia ist 300-mal so hoch wie bei herkömmlichem Haushaltszucker. In Südamerika wird der Stoff schon seit Jahrhunderten zum Süßen verwendet, in Deutschland ist das Süßungsmittel erst seit Dezember 2011 im Lebensmittelhandel zugelassen.

Aber Vorsicht: Industriell hergestellte Stevia-Produkte können Zucker und Fett enthalten, da Stevia allein für ein belegtes Gefühl auf der Zunge sorgen kann.

Vier Wochen ganz ohne Zucker - das passiert im Körper!

Unsere Reporterin hat getestet, was mit ihrem Körper passiert, wenn sie einen Monat auf die etwa 4,6 Kilogramm Zucker verzichtet, die sie normalerweise zu sich nimmt - und das ist ein durchschnittlicher Wert.

Agavendicksaft

Agavendicksaft ist inzwischen wohl vielen ein Begriff, vor allem durch den großen Trend hin zum Veganismus. Es gibt aber auch noch andere Sorten von Dicksäften, die ebenfalls zum Süßen verwendet werden können, zum Beispiel Apfeldicksaft oder Birnendicksaft. Während sich Agavendicksaft im Blütenschaft der Agavenpflanze bildet, wird Fruchtdicksaft entweder heiß eingedickt oder kalt im Vakuum konzentriert. Zwar gehen bei der Herstellung Vitamine verloren, doch enthält das Konzentrat einen relativ hohen Anteil an Mineralstoffen.

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