Mit diesen Tipps zum Erfolg Drachen steigen lassen: Süße Kreaturen hoch in der Luft

Sobald die Wetterbedingungen es zulassen, zieht es viele Familien ins Freie. Drachen steigen ist ein herrliches Hobby für Groß und Klein. Hier gibt es hilfreiche Tipps, welcher Drache genau der richtige für die verschiedenen Altersgruppen ist, und wie man die süßen Kreaturen gleich beim ersten Mal sicher und gekonnt in die Luft bekommt.
Der richtige Drache für jede Altersgruppe
Einleiner-Drachen für Kinder ab drei Jahren
Für die Jüngsten ist der Einleiner* ein gutes Einsteigermodell. Sie sind ausgestattet mit nur einer Leine und können unter Aufsicht der Eltern schon ab einem Alter von drei Jahren genutzt werden. Durch sein leichtes Gewicht hebt er auch schon bei wenig Wind ab – ideal für kleine Drachen-Anfänger.
Lenkdrachen für Kinder ab acht Jahren
Für alle Kinder, die schon etwas mehr Erfahrung haben und bereits älter sind, lohnt sich die Anschaffung eines Lenkdrachens*. Hier sind zwei Leinen befestigt, mit denen es möglich ist, den Drachen gezielt zu steuern. Gerade bei höheren Windstärken bleibt er stabil in der Luft und kann richtig schnell werden – hier können auch die Eltern einen riesengroßen Spaß erleben.
Zweileiner-Lenkmatte für große Kinder
Für alle kleinen und großen Drachen-Fans gibt es noch den etwas preiswerteren Zweileiner. Die Lenkmatten* haben trotz der hohen Schnelligkeit und Power eine einfache Handhabung. Mit guter Leistung und ordentlicher Ausstattung, können diese Drachen auch zum Kiten verwendet werden. Nach ein bisschen Übungen, kann es mit genügen Wind auch schon losgehen.
Extra-Tipp: Ab Windstärke acht kann man schon mal ordentlich durchgepustet werden – Kinder sollten dann nur noch unter Aufsicht der Eltern loslegen. Handschuhe geben außerdem einen besseren Halt und beugen unangenehme Schnitte an den Händen vor.
Auf den richtigen Ort und Zeitpunkt kommt es an
Klassischerweise verbindet man Drachen steigen mit windigem Herbst – also den Monaten September, Oktober und November. Allerdings weht an der Küste häufig das ganze Jahr über genügend Wind, sodass es auch im Frühling und Sommer ideale Bedingungen zum Drachen steigen gibt. Für alle Profis: Optimale Bedingungen liegen bei einer Windstärke zwischen drei und sechs.
Doch wo lässt man Drachen am besten fliegen?
Am besten eignen sich weniger stark besuchte Orte, wie zum Beispiel eine einsame Wiese oder einen verlassenen Strand. Gerade die etwas größeren Flieger stürzen schnell einmal ab – um Verletzungen zu vermeiden, sollte man daher ausreichend Platz und Ausweichmöglichkeiten um sich haben.
Start, Flug und Landung – mit dieser Technik zum Erfolg
Wenn das richtige Modell ausgewählt wurde, der richtige Ort und Zeitpunkt steht, kann es auch schon losgehen. Doch wie lässt man den Drachen eigentlich steigen?
Zuerst die Windrichtung bestimmen: Dafür einfach die Drachenschnur locker halten und schauen, in welche Richtung sie weht.
Dann mit dem Rücken zum Wind stellen und den Drachen vor sich auf den Boden legen. Noch leichter geht es, wenn eine weitere Person den Drachen hochhebt.
Jetzt nur noch so lange rückwärts gehen, bis die Leine leicht unter Spannung steht. Sobald der Wind den Drachen erfasst, steigt er auf. Manchmal kann es auch helfen, wenn eine zweite Person mit einem kleinen Schubs nachhilft.
Sobald der Drache in der Luft ist, kann er durch sanftes Ziehen an der Leine bewegt werden.
Und wie landet der Drache? Ganz einfach: Einen Einleiner-Drachen holt man Stück für Stück an der Schnur wieder zu sich heran. Einen Lenkdrachen bringt man durch abwechselndes links und rechts Ziehen langsam zu Boden.
Gefahren im Blick halten – Sicherheit geht vor
In Deutschland gilt allgemein: Drachen dürfen überall fliegen – allerdings muss ein Mindestabstand von 600 Metern zu Hochspannungsleitungen, Strommasten oder Oberleitungen eingehalten werden. Zur eigenen Sicherheit gilt außerdem eine maximale Flughöhe von 100 Metern, die nicht überschritten werden sollte.
Drachen steigen bringt bei schönem Wetter einen riesengroßen Spaß. Ein bisschen Regen erschwert das Ganze aufgrund der eingeschränkten Sicht, aber ist nicht gefährlich. Sollte es allerdings gewittern, dann schnell einpacken oder erst gar nicht rausgehen. Sollte nämlich ein Blitz in den Drachen einschlagen, besteht akute Lebensgefahr.
Jetzt steht dem nächsten Ausflug ins Freie nichts mehr im Wege und die bunten Drachen-Kreaturen können elegant durch die Luft kreisen. Allseits guten Flug!
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