"Doctor's Diary": Diana Amft spielt Dr. Gretchen Haase

Diana Amft spielt in "Doctor's Diary" Dr. Gretchen Haase
© Männer sind Schweine, RTL/ Reiner Bajo

11. Mai 2016 - 18:05 Uhr

Diana Amft: Biografie

Diana Amft wurde am 07. November 1975 in Gütersloh geboren. Nach ihrer Schauspiel- und Gesangsausbildung in München und Bielefeld wirkte sie in verschiedenen Theater- (Blutenburg-Theater, München) und Film-Produktionen mit.

Bereits 1999 überzeugte Diana Amft in dem Kurzfilm "Auszeit". Danach folgten TV-Projekte wie "Eine Liebe auf Mallorca 1 & 2", "Unschuldige Biester", sowie "Zwei Männer am Herd"". 2001 kam sie dann mit ihrer ersten Hauptrolle in die Kinos: Mit "Mädchen, Mädchen" landete sie einen deutschen Hit.

Es folgte "Knallharte Jungs", für den Diana Amft 2002 den Deutschen Comedy Preis als Schauspielerin für den besten Comedy-Kinofilm des Jahres erhielt. 2004 folgte dann die Fortsetzung "Mädchen Mädchen 2", in der sie wieder für so manchen Lacher sorgen konnte.

Rollenprofil Dr. Gretchen Haase

"Doctor' Diary" - wie alles begann: Als Bärbel und Franz Haase damals Urlaub auf Bornholm machten, wussten sie noch nicht, dass sie eine Heldin erschaffen würden. Eine junge Frau, die dem Schlankheitsideal und tödlichen Krankheiten den Krieg erklären würde. Eine junge Frau, die nie aufgeben würde - egal wie viele Männer sie auch verarschen würden.

Als Bärbel Haase in der lauen Sommernacht in den warmen Dünen ihren vorerst letzten Joint anzündete und sie und ihre große Liebe Franz, damals noch mit vollem Haar und Schlaghosen, alsbald kichernd und "FKK für alle" schreiend splitternackt durch die Wellen tobten, da war den beiden noch nicht klar, dass ihr Gretchen auf dem Weg war, den ersten (und letzten) Wettlauf ihres Lebens zu gewinnen.

Angespornt, die Welt zu verändern und Liebe und Harmonie in die Krankenstationen zu bringen, setzte sich nämlich eine kleine (etwas zu dicke) Spermie in Bewegung und erkämpfte sich gegen 5 Millionen zickige und viel zu dünne Konkurrentinnen den Weg in die Eizelle, um sich dort gemütlich einzunisten und die nächsten 9 Monate darüber nachzudenken, was wohl dieses Wort bedeutete, dass Bärbel so oft rief, wenn sie nachts hungrig in die Küche schlurfte. "Franz, wo ist denn die Schokolade?" - "Friss nicht so viel Schokolade, du wirst immer fetter!"

"Schoookoooolaaaade", dachte sich der kleine Embryo und seufzte nachdenklich über das Wort mit den vielen Vokalen, das durch den Bauch in ihre kleinen Ohren schallte. Das musste etwas Wunderbares sein, vermutete Embryo-Gretchen. Denn immer wenn ihre Mutter das Wort sehnsüchtig ausgesprochen hatte, rauschte ein wunderbarer süßer Strom durch ihren kleinen Körper, der ihre Beinchen zum Tanzen brachte und ihr dann einen seeligen Schlaf schenkte, aus dem sie nicht mal aufzuwachen pflegte, wenn Bärbel ihre Schwangerschaftsgymnastik machte.

Dass Gretchen so groß und schwer wurde, dass Bärbel sich für einen Kaiserschnitt entschied, war Gretchen egal. Sie trampelte und boxte so lange in Bärbel herum, bis es Schokolade gab.

Kaum hatte sie nach der Geburt ihren ersten Schrei getan, der, wenn man ganz genau hingehört so wie "ICH HAB HUNGER" geklungen hätte, da lag sie schon in einem großen Babyraum in einem Krankenhaus in Zehlendorf und sah einem frischgeborenen Jungen durch die Gitterstäbe ins sabbernde Antlitz. Hier wurde der Meilenstein für ihre zweite große Leidenschaft gelegt: die Liebe.