Die schlimmsten Fallen beim Online-Shopping

13. Juni 2017 - 11:50 Uhr

Augen auf beim Online-Kauf!

Ob Smartphone, Fernseher oder neue Klamotten: Der Anteil der Bundesbürger, die das Smartphone zum Onlineshopping nutzen, ist laut einer Umfrage auf 39 Prozent gestiegen und hat sich damit innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt. Doch immer wieder gibt es Probleme mit der Bezahlung, der Lieferung und der Qualität der Waren. Aber wie sollte der Verbraucher reagieren, wenn es Ärger mit dem Online-Kauf gibt? Das erfahren Sie im Video!

Und damit es erst gar nicht zum Stress kommt, passen Sie in folgenden Situationen auf:

Tappen Sie nicht in diese Fallen beim Online-Shoppen!

1. Shopping-Falle: Vorabbezahlung

Erst das Geld, dann die Ware - das ist für den Käufer immer die riskanteste Bezahlmöglichkeit. Wenn der Verkäufer unseriös ist oder Pleite geht, ist das schöne Geld weg. Besonders sicher ist der Kauf auf Rechnung. Mit der gelieferten Ware kommt die Rechnung, die man meist innerhalb von 14 Tagen begleichen sollte. Bietet ein Online-Händler keine geschützte Datenübertragung an, sollten Kreditkarten- und Bankdaten nicht preisgegeben werden.

2. Shopping-Falle: Unseriöse Vertragspartner

Mit wem der Käufer den Vertrag abgeschlossen hat, weiß er meist gar nicht. Schließlich steht ihm kein Vertragspartner persönlich gegenüber. Ein Indiz ist das Impressum einer Internetseite, das jeder Webshop-Betreiber bereithalten muss. Ist im Impressum nicht die komplette Adresse des Anbieters und der Name eine Ansprechpartners aufgelistet, sollte man vorsichtig sein.

3. Shoppingfalle: Einkauf im Ausland

Wenn die Ware in einem Nicht-EU-Land bestellt wird, können auch Zölle dazukommen. Die Ware kann dadurch erheblich teurer werden. Aber auch innerhalb der EU muss der Käufer höhere Portokosten in Kauf nehmen.

4. Shopping-Falle: Reklamation

Eigentlich sind Online-Shopper gegenüber Ladenkunden im Vorteil: Sie haben ein generelles Rückgaberecht von 14 Tagen. Doch was passiert, wenn diese Frist an Heiligabend vorbei ist und man das Geschenk zurückschicken will? "Wenn Sie es nicht auspacken vor Weihnachten und es ist kaputt, dann können Sie es natürlich zurückschicken und reklamieren. Das heißt aber nicht, dass sie ihr Geld zurückbekommen", sagt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Wenn möglich wird die Ware dann repariert oder noch einmal die gleiche unversehrte Ware verschickt.

5. Shopping-Falle: Späte Lieferung

Besonders ärgerlich ist es, wenn das Paket nicht pünktlich ankommt. Deshalb sollte man mit dem Online-Anbieter immer einen festen Liefertermin abstimmen. Wenn der Liefertermin nicht eingehalten wird, hat der Käufer das Recht, vom Vertrag sofort zurückzutreten. Er bekommt dann sein Geld zurück.

Generell gilt für sicheres Online-Shopping:

- Meiden Sie Vorauszahlungen, besonders bei angeblichen Schnäppchen.
- Vergleichen Sie die Online-Preise auch mit den Produktpreisen im Laden.
​- Achten Sie auf Gütesiegel! Denn sie weisen darauf hin, dass die Seiten im Netz regelmäßig geprüft werden.