Nach Corona-Erkrankung von de la Hoya

Sensations-Comeback von Holyfield gegen Belfort?

Evander Holyfield
Evander Holyfield
© Imago Sportfotodienst

05. September 2021 - 15:08 Uhr

Möglicher Ersatz für de la Hoya

Es mutet beinahe an wie eine Nachricht aus einer anderen Zeit, aber der frühere Cruiser- und Schwergewichtsweltmeister Evander Holyfield steht offenbar vor einem Comeback im Boxring, nachdem Oscar de la Hoya aufgrund einer Corona-Erkrankung nicht gegen Vitor Belfort antreten kann.

Holyfield wird im Oktober 59 Jahre alt

Als jener Boxer, dem Mike Tyson ein Teil des Ohres abbiss, ging Evander Holyfield im Sommer 1997 in die Geschichtsbücher des Boxens ein. Nun will der US-Amerikaner wohl ein weiteres spannendes Kapitel seiner Karriere schreiben. Das Problem: Holyfield wird im Oktober bereits 59 Jahre alt!

Doch dieses Alter hält den ehemaligen Boxchampion nicht davon ab, möglicherweise schon in wenigen Tagen wieder im Ring zu stehen.

Geplant war dieses schnelle Comeback jedoch nicht. Denn Holyfield soll laut verschiedenen Medienberichten spontan als Ersatz für Oscar de la Hoya herhalten, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Seinen Kampf gegen Vitor Belfort am 11. September soll nun Holyfield übernehmen.

Optisch in ansprechender Form

Das Besondere: Der Boxkampf, in dem der 58-Jährige, der zuletzt vor gut zehn Jahren als Profi-Boxer aktiv war, antreten möchte, soll als regulärer Profikampf gewertet werden. Ob Holyfield aber tatsächlich die Fitness für mehr als nur einen lockeren Showkampf hat, ist offen.

Videos in den sozialen Netzwerken und Postings von Holyfield selbst zeigen "The Real Deal", wie der US-Amerikaner genannt wird, zumindest optisch in ansprechender Form.

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Kalifornien müsste zustimmen

Laut "boxingscene.com" könnte jedoch die kalifornische Box-Behörde etwas gegen einen Profi-Kampf mit einem Teilnehmer Holyfield haben. Denn weil der Kampf in Kalifornien stattfindet, braucht der 58-Jährige eine gültige Profi-Lizenz oder die Zustimmung der Kommission. Diese fehlt bislang.

Um besagte Zustimmung zu bekommen, müsste sich Holyfield bis zum Kampf am 11. September einer Reihe von Tests unterziehen. Unklar, ob dies zeitlich bis dahin möglich ist.

Holyfield selbst jedenfalls kann den Tag seines Comebacks nicht erwarten. Bei Instagram schrieb er: "Ich verspreche meinen Fans, dass ich noch einmal in den Ring steigen werde, bevor ich meine Handschuhe an den Nagel hänge." Dafür trainiere er seit Monaten hart.

Quelle: sport.de

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