Grausame Mordserie erschüttert Kenia

Afrika: 20-Jähriger bringt mindestens zehn Kinder um und trinkt ihr Blut

Masten Milimo W. hat gestanden, zehn Kinder umgebracht zu haben.
Masten Milimo W. hat gestanden, zehn Kinder umgebracht zu haben.
© DCI Kenya

19. Juli 2021 - 9:46 Uhr

Kenia: 20-Jähriger gesteht Mord an zehn Kindern

Eine besonders grausame Mordserie erschüttert Kenia. Ein 20-Jähriger hat gestanden, zehn Kinder brutal umgebracht und teilweise ihr Blut getrunken zu haben. Reue zeigte der mutmaßliche Täter keine.

Täter saugte seinem Opfer offenbar Blut aus

Es sind Beschreibungen, die direkt aus einem Horrorthriller stammen könnten: Masten Milimo W. hat in den vergangenen fünf Jahren offenbar mindestens zehn Kinder getötet. Er habe mehrere seiner Opfer erwürgt, sagte der 20-Jährige.

Mindestens einem seiner Opfer soll er zudem Blut ausgesaugt haben. Das teilte die kenianische Polizei am Mittwoch mit. Sie sprach von einem "blutrünstigen Vampir".

Ins Visier der Ermittler geriet W., nachdem in der kenianischen Stadt Kabete die leblosen Körper von Junior Mutuku M. und Charles Opindo B. gefunden worden waren. Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei festgenommen und gestand im Verhör, den 12- und den 13-Jährigen getötet zu haben.

Kenia: Mindestens zehn Morde in fünf Jahren?

Darüber hinaus erklärte W. acht weitere Kinder umgebracht zu haben und führte die Polizei zu mehreren Tatorten, an denen er ebenfalls gemordet haben soll. Seine erste Tat liegt offenbar bereits fünf Jahre zurück. Im Alter von gerade mal 16 Jahren tötete W. demnach die zwölfjährige Purity M. und saugte ihr Blut aus.

Der mutmaßliche Täter betäubte seine Opfer wohl mithilfe einer weißen Substanz und tötete die besinnungslosen Kinder anschließend. W. soll zudem mehrfach versucht haben, Lösegeld von den Eltern der von ihm entführten Kinder zu erpressen – nachdem er seine Opfer bereits getötet hatte.

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Polizei: Tatverdächtiger zeigt keinerlei Reue

Laut der Polizei zeigte der Tatverdächtige keinerlei Reue. Das Töten seiner Opfer habe ihn mit Freude erfüllt, erklärte W. offenbar gegenüber den Beamten.

Sobald die Ermittlungen in den Mordfällen abgeschlossen sind, soll Anklage gegen den Geständigen erhoben werden. W. droht eine lebenslange Haftstrafe. Die Todesstrafe existiert in Kenia seit 1987 nicht mehr.