Farbe und Form erhalten

Bikini und Badeanzug richtig waschen: Sechs Pflegetipps für Ihre Badebekleidung

Die richtige Pflege verlängert die Lebenszeit Ihrer Bademode.
© iStockphoto

01. Juli 2020 - 6:04 Uhr

Bikini verwaschen: So verhindern Sie es

Die meisten von uns kennen das: Zu Beginn der Badesaison decken wir uns mit den passenden  Strandoutfits ein. Zum Beispiel mit den neusten Trends aus der Bademode. Doch noch bevor die Saison zu Ende geht, sind viele der schönen Teile schon verwaschen und ihre Farben leuchten nicht mehr. Was haben wir falsch gemacht? Sowohl im Salzwasser wie auch in einem Chlorbecken im Schwimmbad – der Bikini oder Badeanzug kann ziemlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Um das zu verhindern, ist die richtige Pflege entscheidend. Die wichtigsten Tipps für Ihre Badebekleidung haben wir hier zusammengefasst, damit beim Waschen, Trocknen und Aufbewahren nichts mehr schief geht.

Wie oft sollte man einen Bikini waschen?

Um Ihre Bademode möglichst sauber und keimfrei zu halten, sollten Sie sie in regelmäßigen Abständen waschen. Nach jedem dritten Tragen sollten Sie neben dem Auswaschen nach dem Schwimmen zusätzlich Seife oder Waschmittel verwenden, damit Schmutz und Bakterien nicht tief ins Gewebe eindringen können.

Aber Achtung! Bloß nicht übervorsichtig werden und den Bikini nach jedem Badebesuch waschen, ansonsten besteht die Gefahr, dass sich das Material verformt oder sogar reißt.

Chlorgeruch aus Badeanzug entfernen

Ihr toller Bikini verdient es, mit der Hand gewaschen zu werden! Zu allererst spülen Sie den Bikini mit Wasser aus, um ihn von Chlor und anderen Ablagerungen zu befreien. Nun können Sie ihn behutsam mit Seife waschen. Stellen Sie sicher, dass das komplette Waschmittel anschließend ausgespült ist.

Alternative zur Handwäsche

Um auch in der Waschmaschine eine schonende Reinigung zu gewährleisten, packen Sie Ihren Bikini in einen Wäschebeutel* 🛒. Denn ansonsten wird der Stoff durch das Schleudern verknotet und ausgeleiert. Zusätzlich sollten Sie das Schleuderprogramm auf die niedrigste Stufe stellen und nicht heißer als 40 Grad waschen.

Badesachen im Trockner - ein absolutes No-Go

Bikini hängt zum Trocknen auf einem Seil
Nicht vergessen: Ihre Bikini sollten Sie nicht in der prallen Sonne trocknen lassen.
© picture alliance / Bildagentur-o

Lassen Sie Ihren Lieblings-Bikini nicht in der Sonne liegen, um ihn zu trocknen! Fall Sie nach dem Schwimmen Ihren Bikini trocknen lassen wollen, breiten Sie Ihn flach auf einem Handtuch aus. Ab besten im Schatten. Wenn Sie das Kleidungsstück jedoch für mehrere Stunden in der Sonne brutzeln lassen, können Sie davon ausgehen, dass es verblassen wird. Ein weiteres No-Go beim Trocknen: Badeanzug oder Bikini* haben in einem Wäschetrockner nichts zu suchen.

Eis-Flecken aus Bademode entfernen

Haben Sie Ihre schöne Bademode mit Eis bekleckert? Solange der Fleck noch nass ist, sollten Sie ihn leicht abtupfen und das Teil bei der nächsten Gelegenheit mit der Hand waschen. Wenn der Fleck bereits trocken ist, kratzen Sie ihn nicht ab – dabei könnten Sie das Bikini-Teil beschädigen. Falls das eigene Wäschewaschen nichts nützt, zögern Sie nicht, das geliebte Stück einer Reinigung anzuvertrauen.

Sand aus dem Bikini entfernen

Ein Bikini liegt im Sand.
Auch im Sand liegen kann man guten Gewissens, wenn man weiß, wie man später die kleinen Körnchen aus dem Bikini rausbekommt.

Sie bekommen den Sand nicht aus den Fasern des Bikinis heraus? Zunächst können Sie versuchen, den Bikini mit der Hand zu waschen und ihn eine Weile kräftig im Wasser zu durchnässen. Wenn der Sand sich dadurch nicht aus den Fasern löst, warten Sie, bis der Bikini komplett getrocknet ist. In diesem Fall lautet unser Tipp: Greifen Sie zu einem Föhn und pusten Sie auf leichter und kalter Stufe die Sandpartikel aus dem Bikini heraus.

*Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.