Bauer sucht Frau 2012: Trennung bei Heinrich und Emine
Bei "Bauer sucht Frau" 2012 versucht Bauer Heinrich seiner Auserwählten Emine die Angst vor seinen Schweinen zu nehmen. Doch obwohl Emine sich mutig in den Schweinestall wagt, glaubt Heinrich nicht an eine gemeinsame Zukunft auf seinem Hof. Es kommt zur Trennung.
Der sensible Schweinewirt Heinrich möchte Emine die Angst vor seinen Schweinen nehmen und nimmt sie mit in den Stall. Sie soll dort ein schmutziges Schweinchen waschen. "Ich hoffe, dass Emine die Scheu gegenüber meinen Tieren, meinem Lebensinhalt, verliert", erklärt Bauer Heinrich. Emine ist nervös und fürchtet sich vor dem Schwein. "Ich hatte Angst, dass es mich mit dem Hinterbein schlägt oder dass es mich beißt", sagt Emine. Doch sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen und beginnt damit, das schmutzige Schwein zu waschen. Am Ende ist das Borstentier wieder richtig sauber. "Emine war sehr mutig, weil sie vorher noch nie Kontakt zu Schweinen hatte, aber ich habe trotzdem nicht das Gefühl, dass sie einen großen Bezug zu Tieren aufbauen kann."
Heinrich sucht bei einem gemeinsam Spaziergang mit Emine und seinen beiden Hunden das Gespräch. Der "Bauer sucht Frau"-Kandidat möchte wissen, wie es mit ihm und Emine weitergeht. Gefunkt hat es zwischen den beiden nämlich noch nicht. Emine findet Heinrich zwar sehr nett, aber viele Dinge haben ihr in der Hofwoche nicht gefallen. Vor allem der Schweinestall hat ihr nicht zugesagt. Für Heinrich sind die Schweine aber sein Lebensinhalt. "Ich habe gemerkt, dass wir da sehr unterschiedlich sind. Das hat mir dann auch nicht für die große Liebe gereicht", gesteht der Schweinebauer. Trotz anfänglicher Schmetterlinge im Bauch ist Emine nicht die Richtige für ihn. "Ich habe mich auf dem Scheunenfest ganz schnell in Emine verliebt, aber im Laufe der Woche habe ich gemerkt, dass Emine nicht genug Bezug zur Landwirtschaft und zu den Tieren hat, und das fehlt mir, weil es ein Stück Lebensinhalt von mir ist."
Bauer Heinrich: "Liebe kann man nicht im Supermarkt aus dem Regal holen."
Emine und Schweinebauer Heinrich sprechen über ihre Gefühle. Nicht nur der "Bauer sucht Frau"-Kandidat hat sich mehr erhofft – auch Emine ist traurig. "Leider habe ich diese Gefühle, dass ich dich liebe, nicht entwickelt", gesteht Emine. Heinrich empfindet genauso und sagt: "Liebe kann man nicht im Supermarkt aus dem Regal holen." Heinrich und Emine wollen aber Freunde bleiben.
Emine packt ihren Koffer. Sie ist zwar traurig, dass es zwischen ihr und dem Schweinebauer nicht gefunkt hat, aber sie wird die Hofwoche in guter Erinnerung behalten. Am Bahnhof nimmt Heinrich Emine noch einmal in den Arm. Der Abschied fällt nicht leicht, aber für Heinrich geht die Welt nicht unter. Er glaubt weiter an die große Liebe und spricht sich selbst Mut zu: "Das Leben geht weiter, Heinrich."
