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Alptraum bei der Tour de France: Primoz Roglic stürzt schwer - und renkt sich Schulter selbst wieder ein

"Ich habe da eine spezielle Technik"

Wahnsinn: Rad-Profi renkt sich nach Sturz Schulter selbst wieder ein

dpatopbilder - 06.07.2022, Frankreich, Arenberg Porte Du Hainaut: Radsport: UCI WorldTour - Tour de France, Lille - Porte du Hainaut (153,70 km), 5. Etappe: Primoz Roglic aus Slowenien vom Team Jumbo-Visma bei der Zieleinfahrt. Foto: Daniel Cole/AP/d
Primoz Roglic kennt keinen Schmerz.
PDJ pat, dpa, Daniel Cole

Primoz Roglic ist ein verdammt harter Hund. Bei der 5. Etappe der Tour de France hat sich der slowenische Rad-Profi nach einem Sturz die Schulter selbst wieder eingerenkt. „Ich habe da eine spezielle Technik“, erklärt er nach dem Rennen nüchtern. Als wäre das nicht mit schlimmen Schmerzen verbunden.

Harter Hund nach üblem Sturz

Bei der knapp 150 Kilometer langen Kopfsteinpflasteretappe zum Wald von Arenberg stürzt Roglic schwer und kugelt sich seine Schulter aus. Wo andere sich schreiend ins Krankenhaus fahren lassen, bleibt der Rad-Profi cool. „Ich konnte sie nicht gleich wieder einrenken, also musste ich mich auf den Stuhl eines Zuschauers setzen. Ich habe da eine spezielle Technik und so habe ich sie wieder eingerenkt“, sagte Roglic in einem TV-Interview.

Tour-Sieg in weiter Ferne

Roglic will die Tour fortsetzen. Seine Chancen auf den ersten Gesamtsieg sind nun allerdings sehr gering. Der 32-Jährige verlor durch den Sturz mehr als zwei Minuten auf Titelverteidiger Tadej Pogacar. Dadurch dürfte Roglic für den Rest der Rundfahrt Helferdienste für den Dänen Jonas Vingegaard leisten, der nur 21 Sekunden hinter Pogacar liegt. (dpa/lgr)