Alkoholismus: Hilfe für Betroffene und Angehörige

ARCHIV - ILLUSTRATION - Die Silhouette eines Alkohol trinkenden Mannes, aufgenommen am 16.04.2007 in Berlin. Mit einem «Fehlzeiten-Report 2013» veröffentlicht das Wissenschaftliche Institut der AOK am 22.08.2013 Daten zu Sucht am Arbeitsplatz. Oft würden Arbeitnehmer wegen ihrer Abhängigkeit von Nikotin und Alkohol krank. Foto: Arno Burgi/dpa (zu dpa «AOK-Report über Alkohol und Aufputschmittel am Arbeitsplatz» vom 22.08.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Das sind die wichtigsten Beratungs- und Anlaufstellen für Alkoholabhängige und deren Angehörigen auf einen Blick:

Information, Rat und Hilfe

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen bietet Informationen und Materialien an und vermittelt Adressen von Hilfeangeboten in Ihrer Nähe

DHS, Postfach 1369, 59003 Hamm

Tel. +49 2381 9015-11, Fax +49 2381 9015-30

info@dhs.de, www.dhs.de

Ein Verzeichnis aller Drogen- und Suchtberatungsstellen finden Sie unter:

www.suchthilfeverzeichnis.de

Telefonische Auskunft erhalten Sie unter +49 2381 9015-0 (Preis entsprechend der Preisliste Ihres Telefonanbieters für Gespräche in das Ortsnetz Hamm).

Montag – Donnerstag von 9.00 - 17.00 Uhr

Freitag von 9.00 – 15.00 Uhr

Spezielle Beratungsangebote für Angehörige Suchtkranker

Sorgentelefon für Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen

Tel. 06062 60776

(Preis entsprechend der Preisliste Ihres Telefonanbieters für Gespräche in das Erbacher Ortsnetz).

Das Sorgentelefon des DRK ist insbesondere am Wochenende (Freitag – Sonntag) und an allen gesetzlichen Feiertagen erreichbar.

Nacoa Deutschland

Interessensvertretung für Kinder aus Suchtfamilien

Gierkezeile 39, 10585 Berlin

Tel.: +49 30 35122430

Fax: +e9 30 35122431

info@nacoa.de

http://www.nacoa.de/

Al-Anon Familiengruppen

Selbsthilfegruppen für Angehörige und Freunde von Alkoholikern

und

Alateen

Selbsthilfegruppen für jugendliche Angehörige von Alkoholikern

Emilienstraße 4, 45128 Essen

Tel.: +49 201 773007

Fax: +49 201 773008

zdb@al-anon.de

www.al-anon.de

Bundesverband der Elternkreise suchtgefährdeter und suchtkranker Söhne und Töchter e. V. (BVEK)

Braunsbergstraße 23, 48155 Münster

Tel.: +49 251 1420733

Fax: +49 251 13302757

info@bvek.org

Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e. V.

c/o J. Heimchen, Ravensberger Straße 44, 42117 Wuppertal

Tel.: +49 202 423519

Fax: +49 202 428577

info@akzeptierende-eltern.de

www.akzeptierende-eltern.de

Telefonische Information und Beratung

Bei den folgenden Beratungstelefonen können Sie sich anonym und vertraulich beraten lassen. Auch dort erfahren Sie die Adressen von Drogen- und Suchtberatungsstellen in Ihrer Nähe.

Sorgentelefon für Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen

Tel. 06062 60776

(Preis entsprechend der Preisliste Ihres Telefonanbieters für Gespräche in das Erbacher Ortsnetz).

Das Sorgentelefon des DRK ist insbesondere am Wochenende (Freitag – Sonntag) und an allen gesetzlichen Feiertagen erreichbar.

Bundesweite Sucht- und Drogen Hotline

Tel. 018 05/31 30 31

(kostenpflichtig. 0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min. Dieser Dienst wird unterstützt von NEXT ID.)

Sprechzeiten: Montag – Sonntag von 0.00 – 24.00 Uhr

Telefonische Drogennotrufeinrichtungen aus Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Nürnberg haben sich zusammengeschlossen und bieten bundesweit telefonische Beratung in Sucht- und Drogenfragen für Betroffene und ihre Angehörigen an.

http://www.sucht-und-drogen-hotline.de/

Telefon-Seelsorge

Tel. 0800 1110111 oder 0800 1110222,

(kostenfreie Servicenummer)

24 Stunden täglich

Medikamentenproblematik und Alkohol- und Drogengebrauch kann bei Betroffenen und Angehörigen von massiven persönlichen Problemen wie Ängstlichkeit, Depressivität und Einsamkeit begleitet sein. Die Telefonseelsorge bietet hierzu neben Gesprächen auch Beratung und Seelsorge per E-Mail und Chat unter

www.telefonseelsorge-deutschland.com an.

Suchtselbsthilfe- und Abstinenzverbände

Derzeit gibt es in Deutschland etwa 8.700 Selbsthilfegruppen für Menschen mit Suchtproblemen und ihre Angehörigen. Jede Beratungsstelle informiert Sie gerne über Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe. Oder Sie wenden sich direkt an eine der folgenden Adressen.

Anonyme Alkoholiker (AA) Interessengemeinschaft e. V.

Waldweg 6, 84177 Gottfrieding-Unterweilnbach

Tel.: 0 87 31 / 3 25 73-0

www.anonyme-alkoholiker.de

Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche Bundesverband e.V.

Julius-Vogel-Straße 44, 44149 Dortmund

Tel. +49 231 5864132

bke@blaues-kreuz.org, www.blaues-kreuz.org

Blaues Kreuz in Deutschland e.V.

Freiligrathstraße 27, 42289 Wuppertal

Postfach 20 02 52, 42202 Wuppertal

Tel. +49 202 62003-0

bkd@blaues-kreuz.de, www.blaues-kreuz.de

Deutsches Rotes Kreuz

– Suchtselbsthilfegruppen –

Am Treppenweg 8, 64711 Erbach

Tel. +49 6062 60711

www.drk-selbsthilfegruppen.de

Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe

Bundesverband e.V.

Untere Königsstraße 86, 34117 Kassel

Tel. +49 561 780413

mail@freundeskreise-sucht.de, www.freundeskreise-sucht.de

Guttempler in Deutschland

Adenauerallee 45, 20097 Hamburg

Tel. +49 40 245880

info@guttempler.de, www.guttempler.de

Kreuzbund e.V.

Bundesgeschäftsstelle

Münsterstraße 25, 59065 Hamm

Postfach 18 67, 59008 Hamm

Tel. +49 2381 67272-0

info@kreuzbund.de, www.kreuzbund.de

Selbsthilfe Sucht in der Arbeiterwohlfahrt

Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. (AWO)

Blücherstr. 62/63, 10961 Berlin

Tel. +49 30 26309-157

suchthilfe@awo.org

Suchtbezogene Selbsthilfegruppen werden auch von den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege (z.B. Caritas, Diakonie) oder von (Sucht-) Beratungsstellen unterstützt. Entsprechende Angebote können Sie bei den regionalen Geschäftsstellen der Verbände und den Beratungsstellen erfragen. Kontaktmöglichkeiten zu „Anonymen Gruppen“ vor Ort, z.B. Anonyme Alkoholiker, Emotions Anonymous (Selbsthilfegruppen für emotionale Gesundheit), Narcotics Anonymous (legale und illegale Drogen), Al Anon (Angehörige von Abhängigen) finden Sie im Internet und in der Tageszeitung (z.B. in der Rubrik „Wichtige Rufnummern“).

Angebote für betroffene Frauen

Selbsthilfeunterstützung

Einen Überblick über das Angebot von Selbsthilfegruppen an Ihrem Ort (auch zu anderen Themen) bieten Ihnen die regionalen Kontakt- und Informationsstellen. Adressen für Ihre Stadt oder Ihre Region sowie Materialien zum Thema Selbsthilfe erhalten Sie bei der NAKOS:

Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)

Otto-Suhr-Allee 115

10585 Berlin

Tel. +49 30 31018960

selbsthilfe@nakos.de, www.nakos.de

Unter folgenden Adressen finden speziell Frauen ausgewiesene Beratungs- und Behandlungsangebote:

Hannover

http://www.diakonisches-werk-hannover.de/fachstelle_sucht_und_suchtpraeventio/die_angebote_der_fachstelle/suchtberatung_fuer_frauen.html

Hamburg

http://www.frauenperspektiven.de/

http://www.frauen-hh.proaktiv.de/sucht5.html

Schleswig-Holstein

https://www.frauen-sucht-gesundheit.de/

Freiburg

http://www.frauenzimmer-freiburg.de/

Stuttgart

http://www.lagaya.de/

http://www.fe-mail.de/

München

http://ftz-muenchen.de/

Nürnberg

http://www.nuernberg.de/internet/frauen/mudra.html?pk_campaign=frauen&pk_kwd=frauen_in_not_mudra.html

Berlin

http://www.frausuchtzukunft.de/fsz/index.php?page=frauenladen

https://www.beranet.de/extern/about/?id=67&in=popup

Kooperationsverbund gesundheitliche Chancengleichheit

http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/praxisdatenbank/suchtberatung-fuer-frauen/