Tolle Bilder von tollen Tieren machen

7 Tipps für das perfekte Hundefoto

Die richtige Vorbereitung auf das Fotoshooting mit Tier ist das A und O, wenn das perfekte Hundefoto gelingen soll.
Die richtige Vorbereitung auf das Fotoshooting mit Tier ist das A und O, wenn das perfekte Hundefoto gelingen soll.
© iStockphoto, NADALIN FOTOGRAFIA

11. Juli 2021 - 12:48 Uhr

Geduld und Reaktionsschnelligkeit sind beim Knipsen gefragt

von Isabel Michael

Hundebesitzer möchten natürlich häufiger ein süßes Bild von Ihrem Vierbeiner machen. Doch dieses Vorhaben gestaltet sich oft schwieriger, als gedacht. Die meisten Hunde sind schließlich verspielt und posieren daher oft nicht so wie man es vielleicht will. Mit diesen 7 Tricks gelingt ein schönes Hundefoto spielend leicht.

Buch-Empfehlung der Redaktion

Übrigens: Noch mehr tolle Tipps für gelungene Hundefotos gibt es im Buch "Hundefotografie - das perfekte Hunde-Foto"* von Helma Spona. Die Autorin erklärt die wichtigsten Basics der Fotografie, gibt Tipps für die richtige Ausrüstung und verrät, was bei der Bildbearbeitung wichtig ist. Besonders für Anfänger im Bereich der Hundefotografie ist dieses Buch aus unserer Sicht sehr gut geeignet.

Tipp 1: Bereiten Sie sich und Ihren Hund auf das Fotoshooting vor

Damit beim Fotografieren keine unerwarteten Probleme auftreten, sollten Sie einige Dinge im Vorfeld beachten. Dazu gehört natürlich erst einmal, Ihren Hund ein wenig für das Shooting herauszuputzen. Das bedeutet, Sie bürsten das Fell und halten den Mund schön sauber. Nehmen Sie das Tuch für die Mundreinigung zum Fotoshooting mit. Das gilt ebenso für Leckerlis und die Lieblingsspielzeuge Ihres Vierbeiners, denn mit denen lässt sich das Tier besser lenken und macht eher das, was Sie möchten. Achten Sie allerdings darauf, Ihren Hund vor dem Fotoshooting nicht zu überfüttern. Das Tier ist dann nicht nur träge, sondern springt auch nicht mehr so gut auf mitgebrachte Snacks an.

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Tipp 2: Fotografieren Sie Ihren Hund auf Augenhöhe

Für gelungene Bilder ist es wichtig, dass Sie Ihren Hund auf Augenhöhe zu fotografieren. Nur so können Sie das Tier optimal in den Mittelpunkt des Bildes befördern. Dazu müssen Sie sich allerdings meist hinlegen. Möchten Sie Ihren Hund also draußen fotografieren, nehmen Sie sich für das Fotoshooting am besten eine Decke mit. Kleinere Hunde können Sie auch auf Hügel, Steine oder eine Mauer setzen.

Tipp 3: Legen Sie den Fokus auf Details

Egal, ob es die stahlblauen Augen, die winzige Pfote oder das glänzende Fell ist: Halten Sie die Schokoladenseite Ihres Tieres fotografisch fest. Legen Sie den Fokus also auf Details und achten Sie darauf, diese besonders scharf auf den Fotos darzustellen. Der Hintergrund kann dabei gern ein wenig verschwommen sein.

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Tipp 4: Wählen Sie die richtige Kameraeinstellung

Für gute Bilder müssen Sie natürlich auch wissen, welche Einstellungen Sie am besten benutzen. Das kommt auch auf Ihren Hund an. Ist er eher schreckhaft und ängstlich, sollten Sie auf Blitzlicht verzichten und stattdessen auf Reflektoren, sowie eine gute, stimmungsvolle Beleuchtung setzen. Ist Ihr Tier viel in Bewegung und lässt sich kaum zum Stillsitzen verleiten, ist das kein Grund zum Verzweifeln. Wählen Sie einfach den Serienbildmodus zum Fotografieren. So erhalten Sie in kurzer Zeit viele Bilder von einem einzigen Moment und die Wahrscheinlichkeit, dass ein gutes dabei ist, steigt. Bei herumtollenden und unruhigen Vierbeinern sollten Sie zudem auf den Autofokus nutzen.

Ist Ihr Tier eher entspannt und sitzt ruhig da, können Sie auch mit manuellem Modus arbeiten und den Schärfepunkt selbst fokussieren.

Bei gewollten Actionfotos sollten Sie mit einer kleineren Blendenzahl arbeiten. Während also Portraitbilder am besten bei F2,8 liegen, können Bewegtbilder im Bereich F3,2 und F4,5 geschossen werden. Bei Portraitbildern sollten Sie zudem eine Verschlusszeit von 1/250 und bei Actionfotos eine von 1/1000 Sekunden einstellen.

Tipp 5: Knipsen Sie zur richtigen Tageszeit

Findet Ihr Fotoshooting draußen statt, ist es wichtig die hochstehende Sonne zur Mittagszeit zu meiden. Es können ansonsten schnell sehr starke Kontraste entstehen, was Überbelichtung und harte Schatten zur Folge hat. Meiden Sie an sonnigen Tagen am besten die Zeit von 12 bis 16 Uhr. Sehr gut geeignet dagegen ist die Zeit um Sonnenauf- oder Sonnenuntergänge herum. Die Sonne steht dann wesentlich tiefer und das Licht hat einen stärkeren Rotanteil, was besonders harmonische Lichtverhältnisse für stimmungsvolle Bilder zur Folge hat. Auch bewölkte Tage können sich gut für ein Hunde-Fotoshooting eignen. Hier müssen Sie natürlich überprüfen, ob das Licht für Ihre Fotos ausreichend ist. Prinzipiell kommt Ihr Tier bei niedrigeren Temperaturen oder in schattigen Plätzen natürlich nicht so schnell ins Schwitzen (so lässt sich ein unerwünschtes Hecheln vermeiden).

Tipp 6: Achten Sie auf die Reduzierung der Bildelemente

Besonders professionell wirken Ihre Hundefotos, wenn sie möglichst wenige Elemente enthalten. Damit sind alle Gegenstände gemeint, die sich im Bild befinden - inklusive Ihres Vierbeiners. Idealerweise hat Ihr Foto nicht mehr als vier Elemente. Sehr einfach umsetzen können Sie diese Regel, wenn Sie auf gleichmäßige Hinter- und Untergründe achten. Damit ist gemeint, dass Sie Ihren Hund zum Beispiel vor eine Wand anstatt vor ein Bücherregal setzen. Auch wenn Sie Ihren Hund draußen fotografieren, sollten Sie unnötige Störelemente, wie herumliegende Äste oder Steine, entfernen.

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Tipp 7: Sorgen Sie für Abwechslung

Immer gleiche Locations und Positionen Ihres Hundes können schnell langweilig wirken. Suchen Sie daher Möglichkeiten, Ihre Bilder interessanter zu gestalten. Fotografieren Sie Ihren Vierbeiner beispielsweise doch mal in einer kleinen, abgelegenen Gasse oder halten Sie sein Spiegelbild in der Pfütze fest. Für Abwechslung sorgen auch Schwarz-Weiß-Fotos, die einen interessanten Kontrast zu den meist farbenfrohen Bildern darstellen können. Auch ein Perspektivenwechsel bietet eine tolle Abwechslung zu herkömmlichen Portrait- oder Actionfotos. Dazu können Sie Ihren Hund in der Frosch- oder Vogelperspektive fotografieren. Bei Letzterer kommen das schöne Fell und die Statur Ihres Hundes sehr gut zur Geltung.

Nach dem Shooting das Beste aus den Bildern machen - mit Fotobuch & Co.

Oft lagern Tausende von Schnappschüssen auf unseren Speicherkarten oder in der digitalen Cloud, aber angeschaut werden sie selten. Warum? Sicher auch, weil vielen Menschen bei der digitalen Bildersammlung das Gefühl fehlt, etwas in der Hand zu haben – mal abgesehen vom Smartphone. Das gute alte Fotoalbum mit selbst eingeklebten Bildern ist Geschichte, aber es gibt moderne Varianten: Fotodienste machen Erinnerungen greifbar, beispielsweise als Fotobuch, Wandbild oder in Form eines persönlichen Kalenders voller schöner Schnappschüsse.

Früher mussten wir einen Film mit Fotos zur Entwicklung ins Fotostudio bringen, heute laden wir einfach Bilder am Computer hoch, bestellen sie per Mausklick und bekommen die fertigen Bilder bequem nach Hause geliefert (und zwar nur die besten Bilder in bester Qualität). Was früher ebenfalls Profis vorbehalten war: Fotos verbessern. Aber auch das ist jetzt deutlich simpler – mit der Fotoservice-Software holen Sie sogar auf dem Smartphone oder am Tablet des Beste aus den Bildern heraus.

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