Nach Tod von RegisseurChecker Tobi-Autorin stirbt bei tragischem Unfall

Tobias Krell
Ab dem 8. Januar ist Checker Tobi wieder auf der Kinoleinwand zu sehen.
Christian Charisius/dpa

„Für Johannes und Linda.”
Es sind diese wenigen Worte, mit denen der dritte „Checker Tobi”-Film beginnt. Worte, die dem sonst so lockeren und spaßigen Checker-Kosmos einen traurigen Schleier versehen.

Kino-Premiere am 8. Januar: „Checker Tobi”-Film beginnt mit emotionaler Widmung

Am Donnerstag (8. Januar) feiert Tobias Krell als „Checker Tobi” sein Kino-Comeback. Eigentlich ein freudiges Ereignis, doch gleichzeitig erinnert es noch einmal daran, dass in den vergangenen Monaten gleich zwei wichtige Mitwirkende des „Checker Tobi”-Formats verstorben sind. Wie Bild zuerst berichtete, startet der Film mit der Widmung „Für Johannes und Linda”.

Damit erinnert Tobias „Tobi” Krell zum einen an Johannes Honsell, zum anderen an Linda-Shiva Klinkhammer.

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Checker Tobi gedenkt Johannes Honsell und Linda-Shiva Klinkhammer

Johannes Honsell gilt als Miterfinder des Kinder-Wissens-Formats „Checker Tobi”. Der Journalist und Regisseur war am 27. Dezember 2023 an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Beim ersten „Checker Tobi”-Kinofilm „Checker Tobi und die Reise zu den fliegenden Flüssen“ (2023) war Honsell für Buch und Regie verantwortlich.

Linda-Shiva Klinkhammer war als Autorin maßgeblich am dritten Teil „Die heimliche Herrscherin der Erde” beteiligt. Doch bei einem tragischen Unfall kam sie im März 2025 im Alter von 32 Jahren in Portugal ums Leben. Wie die Produktionsagentur 27km damals in einem Instagram-Post erklärte, habe sich das Unglück ereignet, „als bei der Besichtigung einer Location ein Baum auf den Weg stürzte”. Linda-Shiva Klinkhammer habe sich in den „Vorbereitungen einer Produktion” befunden.

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Darum geht es im dritten „Checker Tobi”-Kinofilm

Wie auch schon in den letzten beiden Filmen spricht Tobias Krell in „Die heimliche Herrscherin der Erde” ein Thema an, das ihm am Herzen liegt: den Klimawandel. „Das ist das größte Thema, das ich so mit mir herumtrage”, sagte der Reporter im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Ihm sei wichtig gewesen, dass der Klimawandel im Film benannt werde – aber ohne Angst zu machen.

Ziel sei nicht, dass alle Kinder nach dem Schauen wüssten, dass die Klimakrise ein Riesen-Thema sei, erklärte Tobias Krell. Aber er wünsche sich, dass sowohl Kinder als auch die Eltern etwas aus dem Film mitnehmen.

Dafür reist Checker Tobi mal wieder um die Erde. Es geht für ihn in den Dschungel Madagaskars, an den Nordpol nach Spitzbergen und zu den Spuren der alten Maya in Mexiko. So will der Reporter eine Frage aus seiner Kindheit beantworten. Denn schon als Achtjähriger formulierte er seine erste „Checker”-Frage: Wer hinterlässt die mächtigsten Spuren im Erdreich? (mit dpa)

Verwendete Quellen: dpa, Bild.de, Instagram/27km