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Jobcenter

Das Jobcenter gehört zur Bundesagentur für Arbeit und nimmt Aufgaben der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Sozialgesetzbuch II wahr.

Jobcenter Istockphoto

Jobcenter sind für die Grundsicherung Arbeitsuchender (Hartz IV) zuständig. Es handelt sich dabei in der Regel um gemeinsame Einrichtungen der Bundesagentur für Arbeit und eines kommunalen Trägers. Während die Bundesagentur für Arbeit für das ALG I (Arbeitslosengeld I) zuständig ist, werden die Langzeitarbeitslosen von den Jobcentern betreut.

Die Aufgabe der Jobcenter ist es zudem, die Kunden zu fördern und zu fordern, um ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, ihren Lebensunterhalt künftig wieder aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Durch Vermittlung und/oder Weiterbildung sollen die Betroffenen wieder eine Anstellung finden.

Des Weiteren sind die Jobcenter für Bedürftige zuständig, die – zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen – nicht (mehr) erwerbsfähig sind. Des Weiteren kümmern sie sich um Sonderfälle wie beispielsweise Aufstocker.

Die rmeisten der 303 Jobcenter in Deutschland sind gemeinsame Einrichtungen von der Agentur für Arbeit und der zuständigen Kommune. Die restlichen 105 Einrichtungen werden als sogenannte Optionskommunen von den Trägern allein betrieben. Die Kommunen, die sich für diesen Weg entschieden haben, versprechen sich eine bessere Effektivität bei der Vermittlung. Ob dieser Weg wirklich besser ist, ist allerdings umstritten.

Durch die Einführung der Jobcenter sollte die Betreuung der Arbeitslosen effektiver werden. Doch das Gegenteil wurde erreicht: Da die meisten Jobcenter zwei Geldgeber haben, herrschte von Anfang an Uneinigkeit über die Finanzierung.

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