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Bahnstreik

Bei Bahnstreiks legt das Lokführerpersonal die Arbeit nieder. Zu Streiks kommt es etwa bei Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und der Deutschen Bahn.

Bahnstreik Istockphoto

Bei einem Bahnstreik werden bestimmte Zugverbindungen für einen gewissen Zeitraum teilweise oder ganz eingestellt. Insbesondere im Jahr 2015 kam es gleich zu mehreren Streiks dieser Art. Züge wurden vom Bahnstreik immer wieder ausgebremst. Dies kann für potenzielle Zugreisende eine Belastung darstellen: Arbeitnehmer erscheinen unpünktlich oder gar nicht an ihrem Arbeitsplatz, während Feriengäste ihren Zielort nicht erreichen.

Mehr als ein Jahr lang beschäftigte der Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Deutschland. Die Gewerkschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und vertritt die Interessen des Fahrpersonals. Bereits in den Jahren 2007 und 2008 sprach sich der Arbeitnehmerverband für einen eigenständigen Fahrpersonaltarifvertrag aus. Claus Weselsky, der Vorsitzende der GDL, geriet insbesondere im Streik von 2015 immer wieder in Kritik.

Am Ende oblag es aber den Schlichtern Bodo Ramelow und Matthias Platzeck, eine Vereinbarung zu treffen. Im Wesentlichen sah die Vereinbarung Einkommenserhöhungen und eine Arbeitszeitverkürzung vor: Die Entgelte stiegen vorerst um 3,5 Prozent und ab Mai 2016 um weitere 1,6 Prozent. Hinzu kam eine Einmalzahlung von 350 Euro. Des Weiteren wurden neue Regelungen zur Alterszeit, zu Überstunden und auch zu Neueinstellungen bekannt.

Der mehr als ein Jahr dauernde Tarifkonflikt konnte mit diesen Vereinbarungen schließlich beendet werden. Im Rahmen dieses Streiks wurde 2015 auch das Tarifeinheitsgesetz verabschiedet. Es soll Gewerkschaften wie die GDL ausbremsen.

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