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Was Super-Schüler anders machen: Die 5 besten Tricks für bessere Noten

Tim Nießner verrät Regeln für den Erfolg

Was Super-Schüler anders machen: Die 5 besten Tricks für bessere Noten

Schülerin vor einer Tafel
Gute Noten abgreifen und Spaß in der Schule haben? Mit diesen Tipps klappt es!
iStockphoto

Mehr Motivation durch coole Tipps und Tools

Es gibt Schüler, die wirken wie die absoluten Überflieger. Gute Noten prasseln scheinbar einfach nur so auf sie ein, Lehrer überschütten sie mit Lob und sie halten Referate wie ein Showmaster. Beneidenswert! Aber sind diese Schüler einfach super schlau oder machen sie vielleicht nur ein paar Dinge anders? Autor Tim Nießner aus Haan bei Düsseldorf - selbst Schüler - wollte genau das herausfinden und hat deshalb Interviews mit den besten Schülern überhaupt geführt. Ihre Top-Tipps hat er im Buch "Die geheimen Tricks der 1,0er-Schüler" * 🛒 zusammengefasst. Hier verrät Tim Nießner, welche Tipps ihm besonders gut gefallen haben.

Demotiviert? Daran könnte es liegen

"Es ist extrem wichtig, dass du weißt, warum du eigentlich in der Schule gut sein möchtest", sagt Nießner. Was ist der tieferliegende Grund? Eröffnet das Traum-Abi die Tür zu einem Medizinstudium oder geht es hauptsächlich darum, die Familie stolz zu machen? "Werde dir über dein 'Warum' bewusst und du wirst nie wieder 'study motivation'-Videos brauchen, wenn du mal demotiviert bist."

Mathe ist ein Werkzeugkasten

Das meist gehasste Fach in der Schule ist Mathe. Viele denken, dass manche Menschen es einfach von Geburt an können - und manche eben nicht. "Das ist aber komplett falsch, weil bewiesen ist, dass man Mathe genau so, wie alle anderen Fächer auch, lernen kann", sagt Nießner. Ein wichtiger Tipp, um Mathe zu verstehen ist, alle Rechenarten als Werkzeuge in einem Werkzeugkasten zu sehen. "Wenn du dann eine Aufgabe berechnen musst, guckst du dir die Aufgabenstellung an und guckst, welche Werkzeuge du brauchst und löst die Aufgabe." Mit dieser Vorgehensweise lassen sich systematisch Aufgaben lösen.

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Empfehlungen unserer Partner

Mit 2 Minuten Videotagebuch zum Muttersprachler

"Für mich persönlich war der beste Tipp zum Lernen von Sprachen, einfach jeden Abend ein Videotagebuch in einer Fremdsprache aufzunehmen. Da wir Jugendlichen fast alle an unseren Smartphones kleben, haben wir immer alles dabei, was wir dafür brauchen." Wer das jeden Abend macht, wird viel flüssiger in der Fremdsprache sprechen können, weil man dadurch gezwungen ist, frei zu sprechen. Außerdem wird du durch die Videos der Fortschritt deutlich. "Setz dich einfach jeden Abend zwei Minuten hin und nimm dein Videotagebuch auf. Du wirst dein Englisch nach einem Monat nicht mehr wiedererkennen!"

Geheimwaffe für schlechte Schüler: Fragen stellen

Fragen werden in der mündlichen Mitarbeit total unterschätzt. Und mündliche Mitarbeit ist wiederum der effektivste, einfachste und zeitsparendste Weg, um besser in der Schule zu werden. "Zu allererst musst du verstehen, dass Fragen nicht dem Lehrer zeigen, dass du dumm bist und als Einziger nichts verstanden hast, sondern dass du Interesse an dem Thema hast und es wirklich verstehen möchtest", rät Nießner. Die meisten Lehrer lieben ihre Fächer, aber viele Schüler sitzen nur die Zeit im Unterricht ab. Wer aber durch Fragen Interesse zeigt, wird seine mündliche Note extrem verbessern. Außerdem können Fragen nicht falsch sein. Ausreden gibt's ab jetzt also nicht mehr - und auch keine Panik vor der nächsten Klausurphase!

Ein Presenter bringt Referate auf ein anderes Level

Wer beim Referat nicht ständig jemanden darum bitten möchte, die Computer-Taste zu drücken, damit die nächste Folie erscheint, sollte sich einen Presenter besorgen. Das ist eine kleine Fernbedienung, die sich mit jedem Computer verbinden lässt, um Präsentationen zu steuern. "Dieses Gerät ist ein Game-Changer, denn dadurch wird deine Präsentation viel professioneller und hebt sich deutlich von allen anderen ab. Und das wird auch dem Lehrer auffallen", sagt Tim Nießner. Keine Sorge, gute Presenter kosten nur 10 bis 20 Euro.
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Und nie vergessen: Lehrer sind auch nur Menschen

"Abgesehen von der mündlichen Mitarbeit, hat sich in den Interviews herauskristallisiert, dass die Beziehung zu den Lehrern sehr wichtig ist." Warum? Lehrer sind auch nur Menschen und können nicht alles zu 100 Prozent objektiv bewerten. Sympathien spielen dabei immer eine Rolle und können extrem helfen oder schaden. Deswegen ist es grundsätzlich gut, Lehrern Respekt entgegen zu bringen, schließlich will man selbst ja auch von anderen Menschen mit Respekt behandelt werden. "Sei dir aber auch nicht zu schade, einfach mal einen Scherz zu machen. Denk immer dran, dass Lehrer auch mal mit dem falschen Fuß aus dem Bett steigen können und Macken haben - so wie du und ich. Nimm deswegen nicht immer alles, was ein Lehrer sagt, extrem persönlich."

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