Unwetter in Süddeutschland und Österreich im Live-Ticker Heftige Überschwemmungen überfluten Dorf
Land unter in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich!
Straßen und Häuser sind überflutet, die Rettungskräfte arbeiten unermüdlich: Das Hochwasser hat den Süden Deutschlands und Österreich fest im Griff.
Wichtige Updates
Svenja Hoffmann
Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern: Munition erschwert Löscharbeiten zusätzlich
Es sind Szenen wie aus Südeuropa oder Kanada: Hubschrauber fliegen über Baumwipfel und versuchen mit Tonnen von Wasser Flammen zu löschen. Doch das, was ihr im Video oben seht, spielt sich derzeit in Mecklenburg-Vorpommern ab. Im Müritz-Nationalpark kämpfen die Einsatzkräfte weiter gegen einen Großbrand.
360 Hektar sind schon betroffen. So groß ist das Tempelhofer Feld in Berlin oder der Central Park in New York. Die Bundeswehr unterstützt die Löscharbeiten mit ihren Hubschraubern. Ein Ort mit 370 Einwohnern wurde vorsorglich schon evakuiert.
Seit Anfang der Woche brennt es hier auch auf dem Gebiet eines früheren Truppenübungsplatzes – eine zusätzliche Schwierigkeit für die Einsatzkräfte, wie Mike Toll, Gruppenführer der Feuerwehr Altentreptow, im RTL-Interview erklärt:
„Das ist insofern gefährlich, weil dieser Wald munitionsbelastet ist – ob nun aus dem zweiten Weltkrieg oder aus der Sowjet-Zeit noch, oder sowjetischen Besatzungszeit besser gesagt, und deshalb müssen wir natürlich auch einen gewissen Abstand wahren zum Wald hin [...] die Kreisregner stehen in gewisser Entfernung, um Distanz zu wahren und Abstand zu halten, um uns selbst einfach auch zu schützen.“
360 Hektar sind schon betroffen. So groß ist das Tempelhofer Feld in Berlin oder der Central Park in New York. Die Bundeswehr unterstützt die Löscharbeiten mit ihren Hubschraubern. Ein Ort mit 370 Einwohnern wurde vorsorglich schon evakuiert.
Seit Anfang der Woche brennt es hier auch auf dem Gebiet eines früheren Truppenübungsplatzes – eine zusätzliche Schwierigkeit für die Einsatzkräfte, wie Mike Toll, Gruppenführer der Feuerwehr Altentreptow, im RTL-Interview erklärt:
„Das ist insofern gefährlich, weil dieser Wald munitionsbelastet ist – ob nun aus dem zweiten Weltkrieg oder aus der Sowjet-Zeit noch, oder sowjetischen Besatzungszeit besser gesagt, und deshalb müssen wir natürlich auch einen gewissen Abstand wahren zum Wald hin [...] die Kreisregner stehen in gewisser Entfernung, um Distanz zu wahren und Abstand zu halten, um uns selbst einfach auch zu schützen.“
Der Müritz-Nationalpark brennt. RTL
Martina Lewinski
Mehr als 900 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle in den Niederlanden
Während der Hitzewelle zwischen Ende Juni und Anfang Juli sind in den Niederlanden nach Behördenangaben 911 Menschen mehr gestorben als statistisch zu erwarten gewesen wäre.
Besonders betroffen waren Menschen ab 80 Jahren sowie Bewohner im Süden und Osten des Landes. Die genaue Todesursache sei zwar nicht bekannt, ein Zusammenhang mit der Hitze sei jedoch nach Einschätzung des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit und Umwelt "hochwahrscheinlich". Die Niederlande hatten zuletzt Temperaturen von teils fast 40 Grad erlebt.
Wissenschaftler sehen die außergewöhnliche Intensität der Hitzewelle in Europa in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel.(afp)
Besonders betroffen waren Menschen ab 80 Jahren sowie Bewohner im Süden und Osten des Landes. Die genaue Todesursache sei zwar nicht bekannt, ein Zusammenhang mit der Hitze sei jedoch nach Einschätzung des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit und Umwelt "hochwahrscheinlich". Die Niederlande hatten zuletzt Temperaturen von teils fast 40 Grad erlebt.
Wissenschaftler sehen die außergewöhnliche Intensität der Hitzewelle in Europa in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel.(afp)
Martina Lewinski
Wetterdienst erwartet weitere Gewitter
Heftige Gewitter haben nach der Hitzewelle vor allem den Süden Deutschlands getroffen. Besonders schlimm war die Lage in Nürnberg: Innerhalb von fünf Stunden gingen rund 3.000 Notrufe ein, die Feuerwehr rückte zu etwa 1.100 Einsätzen aus. Ein Mensch wurde durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt, der Flugbetrieb am Nürnberger Flughafen musste wegen der Unwetterschäden zeitweise eingestellt werden.
Auch in Baden-Württemberg sorgten Starkregen und Hagel für zahlreiche Einsätze. In Reutlingen standen Straßen unter Wasser, zeitweise fiel in Teilen der Stadt der Strom aus. In Thüringen stürzten Bäume um und Keller liefen voll Wasser.
Der Deutsche Wetterdienst warnt auch in den kommenden Tagen vor weiteren teils schweren Gewittern mit Hagel, Starkregen und orkanartigen Böen. Die aktuelle Hitzewelle soll erst am Freitag mit einem Luftmassenwechsel enden.(afp)
Der Deutsche Wetterdienst warnt auch in den kommenden Tagen vor weiteren teils schweren Gewittern mit Hagel, Starkregen und orkanartigen Böen. Die aktuelle Hitzewelle soll erst am Freitag mit einem Luftmassenwechsel enden.(afp)
Martina Lewinski
Unwetter über Baden-Württemberg: Hagel, Orkanböen und Überflutungen
Nach der Hitze sorgen schwere Unwetter in Baden-Württemberg für zahlreiche Einsätze von Feuerwehr und Polizei. Besonders betroffen sind die Regionen Reutlingen, Ravensburg und Oberschwaben. Straßen wurden überflutet, Bäume stürzten um und örtlich fiel Hagel mit bis zu fünf Zentimetern Durchmesser. In Reutlingen waren zeitweise rund 6.000 Haushalte nach einem mutmaßlichen Blitzeinschlag ohne Strom.
Der Deutsche Wetterdienst warnt bis 23 Uhr vor weiteren schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und schweren Sturm- bis Orkanböen von bis zu 120 km/h. Örtlich sind Überflutungen und erhebliche Verkehrsbehinderungen möglich. Eine Frau wurde im Landkreis Ravensburg bei einem Blitzeinschlag leicht verletzt, auf der B30 erlitt ein Autofahrer bei einem Unfall auf regennasser Fahrbahn schwere Verletzungen.(dnf)
































