Neues Microsoft-Modell im Check

Surface Laptop 4: Hängt Microsoft die Konkurrenz ab?

Der neue Microsoft Surface Laptop 4 ist in vielen Variationen erhältlich. Wir haben die Details im Überblick.
Der neue Microsoft Surface Laptop 4 ist in vielen Variationen erhältlich. Wir haben die Details im Überblick.
© Microsoft

27. April 2021 - 10:55 Uhr

Der neue Laptop von Microsoft

Ab dem 27. April ist Microsofts Surface Laptop 4 im Handel. Kann Microsoft damit die Konkurrenz abhängen? Viele Praxistests der Fachpresse liegen noch nicht vor, die Daten sprechen aber eine eindeutige Sprache. Was das neue Notebook kann – und für wen es sich lohnt.

Surface Laptop 4: Die Optik kommt bekannt vor

Microsoft Surface Laptop 4
Beim Design setzt Microsoft auf bekannte Features:.
© Microsoft

Flaches Design, Touch-Bildschirm, Metall-Oberfläche… das kennen wir doch! Was die Optik betrifft, hat sich beim Microsoft Surface Laptop 4 nicht viel geändert. Microsoft setzt auf das bekannte Design mit Touchscreen und unsichtbaren Scharnieren. Je nach Modell und Material sind vier Farbvarianten erhältlich: Platingrau, Schwarz, Sandstein oder Eisblau. Und wie sieht es mit der Ausstattung aus?

Microsoft Surface Laptop 4: Technische Daten im Überblick

Bei der Ausstattung hat Microsoft vor allem auf einen stärkeren Akku und sparsamere Prozessoren geachtet. Das macht sich bemerkbar: Beim großen Modell liefert das Gerät bis zu 17, beim kleinen sogar bis zu 19 Stunden Power. Die vorherige Generation der Laptops liegt mit maximal 11,5 Stunden deutlich dahinter. Hier hat Microsoft also ordentlich nachgebessert.

  • Display: 13,5 oder 15 Zoll
  • Bedienung: Touch, Tastatur
  • Kamera: 720 Megapixel
  • Ton: zwei Fernfeld-Studiomikrofone, Omnisonic-Lautsprecher
  • Anschlüsse: USB-C, USB-A, Surface Connect, 3,5 mm Klinkenbuchse
  • Akku-Laufzeit: bis zu 17 oder 19 Stunden (je nach Modell)

Das hochauflösende Touch-Display und die 720-Megapixel-Kamera sind geblieben. Diese soll auch bei schlechten Lichtverhältnissen für ein klares Bild sorgen. Zwei Studiomikrofone nehmen den Ton auf und reduzieren Hintergrundgeräusche, was besonders in virtuellen Meetings von Vorteil ist. Die Dolby-Atmos-fähigen Lautsprecher bescheren Film- und Serienfans einen verbesserten Raumklang.

Neuer Microsoft-Laptop: Große Auswahl bei der CPU

Bei den Prozessoren und Speichern stellt Microsoft uns vor eine große Auswahl: Je nach Modell ist als Herzstück ein AMD Ryzen oder ein Intel Core verbaut. Die Speicherkapazitäten liegen bei 8 oder 16 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher (RAM) und 256 oder 512 GB internem Speicher (SSD). Preislich liegen die Varianten damit im Feld von 1.129 bis 1.949 Euro.

Konfigurationen für das 13,5-Zoll-Modell:

  • AMD Ryzen 5 4680U mit 8 GB RAM und 256 GB SSD, in Platingrau für 1.129 Euro
  • Intel Core i5-1135G7 mit 8 GB RAM und 512 GB SSD, in Schwarz, Eisblau, Platingau und Sandstein für 1.449 Euro
  • Intel Core i5-1145G7 mit 16 GB RAM und 512 GB SSD, in Platingrau für 1.649 Euro
  • Intel Core i7-1185G7 mit 16 GB RAM und 512 GB SSD, in Schwarz für 1.849 Euro

Konfigurationen für das 15-Zoll-Modell:

  • AMD Ryzen 7 4980U mit 8 GB RAM und 256 GB SSD, in Platingrau für 1.449 Euro
  • Intel Core i7-1185G7 mit 16 GB RAM und 512 GB SSD, in Schwarz für 1.949 Euro

Das Microsoft Surface im ersten Test

Doch wie stark ist die Technik in den etwas leichteren Varianten? Das Fachmagazin Heise hat sich für den Praxistest das 15-Zoll-Modell mit Ryzen 7 4980U vorgeknöpft. Der Achtkern-Prozessor schafft eine ordentliche Performance: Er kommt auf eine Taktfrequenz von bis zu 4,4 Gigahertz. Ganz schön flott! Die vier- und sechskernigen Prozessoren der restlichen Modelle sind baubedingt nicht ganz so schnell, liefern aber trotzdem ordentlich ab.

Positiv fällt auf, dass das Gerät auch bei größerer Belastung sehr leise arbeitet. Das Touch-Display liefert im Microsoft-typischen 3:2-Format eine angenehm helle Darstellung. Allerdings ist es nicht entspiegelt – Arbeiten mit direkter Sonneneinstrahlung gestaltet sich also etwas schwieriger.

Microsoft vs. Apple: Wie schlägt sich der Laptop im Vergleich zur Konkurrenz?

Hersteller Apple ist als Technik-Vorreiter bekannt, weshalb sich das MacBook Pro 2020 mit 13,3-Zoll-Bildschirm zum Vergleich anbietet. Vergleichen wir die beiden minimalistisch ausgestatteten Varianten der Notebooks, sind die Features recht ähnlich.

Die größten Unterschiede liegen wohl in der CPU und im Display. Apple setzt auf den hauseigenen M1-Chip, der laut Fachmagazin Computerbild einen "deutlichen Tempogewinn" gegenüber den Intel-Prozessoren bietet. In der gleichen Liga spielt hier nur der Achtkerner von AMD im 15-Zoll-Modell.

Bei der Power hat jedoch Microsoft die Nase vorn, denn mit den 19 Stunden Akkulaufzeit kann das Apple-Notebook nicht ganz mit halten – angegeben sind hier bis zu 17 Stunden. Ein weiterer Pluspunkt für Microsoft ist das Touch-Display des Surface. Für weitestgehend ausgeglichene Technik werden bei Microsoft rund 130 Euro weniger fällig.

Fazit: Lohnt sich der neue Microsoft Suface Laptop 4?

Mit der bekannten Apple-Technik sind die neuen Microsoft-Geräte auf einer Höhe, überholen kann der Surface Laptop 4 die Konkurrenz aber nur bedingt. Wer momentan von zu Hause aus arbeitet und nach einem neuen Notebook sucht, der kann beim Surface Laptop 4 bedenkenlos zugreifen. Mit guter Audio- und Bildausstattung, langer Akkulaufzeit und schnellen Prozessoren legt Microsoft Wert auf arbeitstaugliche Features. Nach Feierabend lassen sich dank Raumklang und scharfer Bilddarstellung auch Filme und Videos in guter Qualität genießen.

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