Was dahinter steckt

Rumänische Clubs laufen mit Straßenhunden ein

Bukarest-Spieler mit Straßenhunden.
Bukarest-Spieler mit Straßenhunden.
© Imago Sportfotodienst

17. September 2021 - 13:14 Uhr

Eine Aktion fürs Herz!

Hunde statt Kinder: In der rumänischen Fußballiga laufen Clubs in dieser Saison mit Straßenhunden ins Stadion ein. Die süße Aktion hat einen ernsten Hintergrund.

Dinamo-Spieler Deian Sorescu bringt einen Hund aufs Spielfeld.
Dinamo-Spieler Deian Sorescu bringt einen Hund aufs Spielfeld.
© Imago Sportfotodienst

Die Spieler von Dinamo Bukarest hielten beim Einlaufen vor der Partie gegen Stadtrivalen FCSB die Vierbeiner in den Händen – ein niedlicher Anblick. Durch die Szenen soll für die Adoption der Tiere geworben werden. Unter dem Motto "Fülle die Leere in deinem Leben – adoptiere einen Hund" trommelt der rumänische Fußballverband dafür – den Auftakt machte nun das Spiel in Bukarest, weitere sollen die Saison über folgen.

"Red Dogs" machen bei Aktion nicht mit

Im Rahmen der Spiele können die Zuschauer die Hunde, die aus örtlichen Tierheimen stammen, adoptieren. In dem osteuropäischen Land gibt es seit Jahren viele Hunde, die auf der Straße leben.

Konkurrent FCSB beteiligte sich trotz des eigentlich passenden Spitznamens "Red Dogs" nicht an der Aktion. Die Hunde brachten Dinamo übrigens kein Glück. Das Team holte sich eine 0:6-Klatsche ab. (msc)