Ronaldo fernab der Top 3

Riesen-Wirbel: Ballon-d'Or-Abstimmung geleakt? Ist Lewandowski der Gewinner?

Ein heißer Kandidat auf den Goldenen Ball: Robert Lewandowski.
Ein heißer Kandidat auf den Goldenen Ball: Robert Lewandowski.
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28. Oktober 2021 - 16:01 Uhr

Verkündung am 29. November

Es ist eine der wichtigsten Auszeichnungen des Jahres im internationalen Fußball: Die Wahl zum Ballon d'Or (Goldener Ball). Jedes Jahr kürt die französische Fachzeitschrift "France Football" den besten Kicker der Welt. Aufgerufen zur Wahl sind Fachjournalisten aus aller Welt. Und dieses Jahr droht der Veranstaltung der GAU. Ein Leak. Angeblich soll das Ergebnis per Twitter in die Öffentlichkeit gelangt sein. Rund einen Monat vor der feierlichen Verkündung bei der Preisverleihung in Paris am 29. November.

Echt oder Fake?

Demnach ist Bayern-Star Robert Lewandowski der Gewinner des Goldenen Balls. Rekordsieger Lionel Messi ist auf Platz 2 geführt, Superstar Cristiano Ronaldo (36) nur auf Rang 9. Dieses Ranking und vor allem die demnach enttäuschende Platzierung des Portugiesen Ronaldo von Manchester United schüren Zweifel, ob es sich wirklich um die echten Ergebnisse der Wahl handeln kann.

Vom französischen Fachmagazin "France Football" gab es zunächst keine Reaktion auf die Veröffentlichung der angeblichen Siegerliste. Lewandowski gehört in jedem Fall zu den 30 Nominierten für die Wahl, das hatte "France Football" zuletzt bereits bekanntgegeben. Der Topstürmer war im Vorjahr zum Weltfußballer der FIFA gewählt worden und galt auch als Mitfavorit für den Ballon d'Or.

Messi vor Ronaldo

Unter den Kandidaten für den Ballon d'Or ist in diesem Jahr kein deutscher Spieler. Die Gewinner des seit 1956 vergebenen Ballon d'Or werden von internationalen Fachjournalisten gewählt. Zwischen 2010 und 2015 fand die Wahl unter dem Dach des Weltverbandes FIFA statt, als Ersatz für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres. Seit 2016 vergibt "France Football" den Goldenen Ball wieder selbst. Mit sechs Auszeichnungen ist Messi Rekordhalter, Ronaldo bekam den Preis bisher fünfmal. (dpa/tme)