Nichts für schwache Nerven!Puppen-Horror: DAS ist die gruseligste Insel der Welt

Die Puppeninsel ist mittlerweile ein Touristenziel.
Die Isla de las Muñecas ist ein schauriger Ort mit einem schlimmen Geheimnis.
ASSOCIATED PRESS

Erhängte Puppen, Totenkreuze, fehlende Gliedmaßen und Augen: Kaum ein Ort ist so schaurig wie die „Isla de las Muñecas“ (deutsch: Puppeninsel) in Mexiko. Beim Anblick der verstümmelten Spielzeuge läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Was steckt hinter diesem Grusel-Ort?

Schreckliches Erlebnis als Auslöser

Zum Themendienst-Bericht von Florian Sanktjohanser vom 26. Oktober 2017: Don Julian hängte auf der Isla de las Muñecas die ersten Puppen auf, nach seinem Tod setzte sein Neffe diesen seltsamen Brauch fort. (Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Florian Sanktjohanser/dpa-tmn
Puppen auf der „Isla de las Muñecas“
picture alliance / Florian Sanktjohanser/dpa-tmn | Florian Sanktjohanser

Die Insel sieht nicht nur angsteinflößend aus, die Geschichte ist ebenfalls schrecklich. Früher lebte nur ein Bewohner auf der Insel. Im Jahr 1951 fand Julián Santana Barrera ein totes Mädchen am Strand. Kurz darauf sah Julian eine schwimmende Puppe in der Nähe. Wahrscheinlich gehörte die Puppe dem Mädchen. Er hob die Puppe auf und hängte sie an einen Baum, um dem Geist des Mädchens Respekt zu erweisen. Doch der Mann fühlte sich nach dem Fund von dem Geist des ertrunkenen Mädchens verfolgt.

Puppen sollen den Geist des Mädchens fernhalten

Zum Themendienst-Bericht von Florian Sanktjohanser vom 26. Oktober 2017: Verstümmelt und mit verrenkten Gliedern: Auf der Isla de las Muñecas hängen überall Puppen. Sie sollen einen bösen Geist vertreiben. (Nur zur redaktionellen Verwendung durch Themendienst-Bezieher.) Foto: Florian Sanktjohanser/dpa-tmn
Bis zu seinem Tod hängte der Inselbewohner immer weiter Puppen auf.
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Der Inselbewohner hängt Puppen teilweise ohne Augen und Gliedmaße in die Bäume. Diese sollten den Geist abschrecken. Bis zum Tod hing Julián Santana Barrera immer weiter Puppen auf. Im Jahr 2001 starb er selbst an der Stelle, wo er 50 Jahre vorher das ertrunkene Mädchen entdeckt hatte.

Nach seinem Tod wurde die Insel zu einer Tourismusattraktion. (pdr)