Looks für Sichtbarkeit

Pride: So einfach zeigen Sie Ihren Support im CSD-Monat!

Pride Month: Gemeinsam gegen Diskreminierung.
Pride Month: Gemeinsam gegen Diskreminierung.
© istock.com/Mixmike

27. Januar 2021 - 10:43 Uhr

Pride und CSD: Auch kleine Gesten zählen

Aktuell gehen in Amerika und vielen Teilen der Welt Menschen auf die Straße, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Historisch betrachtet lohnt sich auch ein Blick auf eine Tradition, die ebenfalls aus Protesten eines Junis entsprungen ist: Der Pride-Monat. 1969 gingen unter anderem trans- und homosexuelle Menschen (wir nennen sie in diesem Artikel gesammelt: queer) auf die Straße, nachdem es immer wieder willkürliche Verhaftungen und Durchsuchungen durch die Polizei gab. Aus den teils gewaltsamen Auseinandersetzungen entwickelten sich die inzwischen friedlichen und farbenfrohen Demos, die man in Deutschland unter dem Begriff Christopher-Street-Day kennt, weltweit kommt vorwiegend der Begriff Pride (Stolz) zum Einsatz. Wir präsentieren Ideen, wie sich auch nicht-queere Menschen solidarisch zeigen!

Pride-Month: Wichtige Fragen!

  1. Was sollen die Paraden? Auch wenn es bunt und ausgelassen aussieht: Noch heute stehen sexuelle Minderheiten in der Gesellschaft nicht gut da. Viele queere Menschen kämpfen nicht nur deshalb mit schlechter mentaler Gesundheit. Studien zeigen aber: Sichtbarkeit erhöht auch die Akzeptanz in der Gesellschaft!
  2. Geht das nicht auch "normaler"? Nein! Nicht nur angepasste Menschen sollten von der Mehrheitsgesellschaft akzeptiert werden. Jede*r darf und sollte so feminin, maskulin, angepasst oder kunterbunt sein, wie man eben möchte. Alle verdienen es, gleichwertig behandelt und anerkannt zu werden.
  3. Cis-Gender? LGBTQI? Was bedeutet das alles? Es stimmt, das Vokabular wird immer umfangreicher und nur wenige können sich alles merken. Cis-Gender bedeutet beispielsweise, dass man sich mit dem körperlichen Geschlecht identifiziert, also das, was viele als "normal" wahrnehmen. Allerdings sollten trans Personen nicht als "unnormal" gelten, deshalb gibt es die sehr spezifische Begrifflichkeiten. Wichtig ist: Wer sich etwas Mühe gibt, bekommt die wichtigsten Begriffe schnell auf die Reihe. Hier geht es zum Überblick der Bundeszentrale für politische Bildung.
  4. Was kann man tun? Wer sich offen für queere Menschen einsetzt, verbessert deren Sichtbarkeit und Akzeptanz. Als sogenannter "Ally" gibt es viele Möglichkeiten, sich starkzumachen. Mit der Regenbogenflagge in verschiedenen Formen macht man aber wenig falsch. 

Auf stolzen Füßen stehen: Pride-Socken von Calvin Klein

Pride-Socken
Regenbogen auf Socken: Ein erster Schritt!
© Calvin Klein

Inzwischen haben viele große Marken erkannt, dass der Support der queeren Community nicht nur solidarisch ist, es lässt sich auch eine Menge Geld damit machen. Über die Kommerzialisierung der Bewegung lässt sich zwar streiten, dass sich der Regenbogen als Symbol der Vielfalt auf Kleidungsstücken gut macht, bleibt aber offensichtlich. Calvin Klein hat eine ganze Pride-Kollektion* auf den Markt gebracht. Wer erst mal klein anfangen möchte, findet mit den Socken der Marke aber einen stylishen Einstieg für sichtbare Solidarität!

🛒 Zum Angebot bei Calvin Klein: Pride-Socken*

Alternative: Wer es direkt farblich krasser mag, sollte sich dieses Paket von Happy Socks* ansehen.

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Pride auf der Brust: Pullis mit Regenbogen

Pride
Pride: Pullover mit subtilen Botschaften!
© Wrangler, Gina Mama, Ragwear

Auch wenn die Farben des Regenbogens sehr intensiv und oft auch überladen wirken: Coole zurückhaltende Designs gibt es trotzdem. Marken und Händler zeigen: Bunt geht auch ganz ohne Kitsch. Wir haben exemplarisch diese drei Modelle herausgesucht:

  1. We Love Colours*: Die Marke Gina von Ernsting's family zeigt, dass ein familienfreundlicher Look auch mit Regenbogen funktioniert. Dieses Teil lässt sich dank der grauen Grundfarbe gut in die alltägliche Garderobe integrieren. Kostenpunkt: Ab 25 Euro.
  2. Ermell im Rainbow Pride Look*: Bei Otto geht es noch subtiler: Ein schlichter Pulli mit markantem Kragen. Ein eindeutiges Zeichen für queere Menschen und deren Unterstützer. Besonders cool ist dieses Teil, wenn es im Boyfriend-Look etwas zu groß getragen wird.
  3. Pride von Wrangler*: Wrangler macht es anders und geht mit diesem Pullover all in. Das weiße Sweatshirt mit kurzem Schnitt und Tunnelzug zeigt auf dem Regenbogenprint sogar die Bedeutung der einzelnen Farben des Pride-Regenbogens auf.

Übrigens: Auch das passende Schuhwerk gibt es. Schauen Sie sich doch mal diese schlichten Pride-Sneaker von Adidas* an.

Pride-Flagge: Ein Must-have für alle Verbündeten

Flagge von 2017
Flagge im Philadelphia-Design.
© 1000 Flags

Wer Flagge zeigen mag, kann dies auch ganz wörtlich nehmen und tatsächlich eine Flagge aufhängen. Varianten der Regenbogenflagge gibt es einige, darunter auch weitere, eigene Varianten für trans Menschen, Bi- oder Asexuelle. Eine der wohl verbindendsten Varianten ist die Philadelphia-Flagge von 2017, die explizit auch auf schwarze und andere nicht-weiße Menschen eingeht. Denn auch in der queeren Community gibt es Rassismus. Sie wollen Ihren Support ausdrücken? Diese Flagge ist eine gute Option.

🛒 Zum Angebot bei Amazon: Pride-Flagge*

Pins, Aufkleber & Co: Begleiter für den Alltag

Kleine Aufkleber, Pins oder Schlüsselanhänger oder Kettchen können Sie immer tragen. Hier ein paar Ideen zum Stöbern:

Diese Liste ließe sich unendlich fortführen. Sie sehen aber: Es gibt viele Möglichkeiten, modisch Sichtbarkeit zu schaffen und so für eine verbesserte Sichtbarkeit und somit auch Akzeptanz einzutreten. So kann Mode auch politisch und verbindend sein.

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