Unwetter in Süddeutschland und Österreich im Live-Ticker Heftige Überschwemmungen überfluten Dorf
Land unter in Bayern, Baden-Württemberg und Österreich!
Straßen und Häuser sind überflutet, die Rettungskräfte arbeiten unermüdlich: Das Hochwasser hat den Süden Deutschlands und Österreich fest im Griff.
Johanna Grewer
Unwetter in Tirol! Rund 200 Menschen werden aus Tal geflogen
Nach mehreren Muren in einem Tiroler Gebirgstal hat das österreichische Bundesheer Evakuierungsflüge für rund 200 eingeschlossene Personen durchgeführt. Zwei Helikopter standen am Montag im Einsatz, um die Ausflugstouristen aus dem Kaunertal zu bringen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte.
Nach starken Regenfällen waren am Sonntag drei Muren auf die Kaunertaler Gletscherstraße abgegangen. Die Straße wurde von Geröll und Schlamm blockiert, wie die Behörden des Bundeslandes Tirol mitteilten. Rund 200 Personen, die für Tagesausflüge in das Kaunertal gekommen waren, konnten deshalb das Gebiet nahe der italienischen Grenze nicht mehr verlassen. Sie mussten die Nacht in einer Schutzhütte und einem Bergrestaurant verbringen.
Anke Jonschker
Hitze legt Autos lahm! 20 Prozent mehr Pannen in NRW
Die Hitzewelle bringt nicht nur Menschen ins Schwitzen – auch viele Autos geben auf. Wegen der Temperaturen deutlich über 30 Grad mussten die ADAC-Pannenhelfer in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche fast 21.500 Mal ausrücken. Das sind 20 Prozent mehr Einsätze als noch Mitte Juni.
Besonders betroffen sind ältere Fahrzeuge: Extreme Hitze setzt vor allem schwächelnden Batterien zu, die dann ihren Dienst versagen. Aber auch Probleme mit Kühlung oder Klimaanlage sorgen laut ADAC für liegengebliebene Autos. Der Automobilclub warnt: Nicht nur eisige Kälte, sondern auch Sommerhitze kann Fahrzeuge an ihre Belastungsgrenze bringen.
Anke Jonschker
Magen-Darm-Fälle nach Freibadbesuch: Naturbad vorsorglich geschlossen
Nach dem heißen Wochenende mit großem Andrang bleibt das Naturbad in Ennigerloh (Münsterland) vorsorglich geschlossen. Hintergrund sind zahlreiche Fälle von teils schwerem Brechdurchfall bei Kindern, die zuvor das Freibad besucht hatten. Das Gesundheitsamt prüft einen möglichen Zusammenhang, die Ursache ist aber noch unklar. Allein am Wochenende behandelte die Kinderklinik Ahlen 50 Kinder mit Magen-Darm-Infekten, sechs mussten stationär aufgenommen werden.
Auf seiner Facebook-Seite schreibt das Freibad: „Liebe Badegäste! Wir bitten um Ihr Verständnis, dass das Bad aufgrund der aktuellen Situation vorübergehend geschlossen bleibt!"
Erste Wasserkontrollen waren unauffällig, das Ergebnis einer neuen Laborprobe wird gegen Ende der Woche erwartet. Bis dahin müssen sich Badegäste aus dem Umkreis eine andere Möglichkeit zur Abkühlung suchen – sicherheitshalber.
Anke Jonschker
Hitze bricht Beton am Flughafen Hamburg auf
Nach der Hitzewelle am Wochenende ist es am Hamburger Flughafen am Montagmorgen zu Verzögerungen im Flugbetrieb gekommen. Das berichtet die Hamburger Morgenpost. Grund waren kleinere Betonaufbrüche auf der Start-und-Lande-Bahn, die in der Nacht repariert wurden. Da das verwendete Material zunächst vollständig aushärten musste, begann der Flugbetrieb erst um 7 Uhr statt wie geplant um 6 Uhr. Nach Angaben des Flughafens kam es dadurch nur zu vorübergehenden Verzögerungen. Der weitere Flugplan sei nicht beeinträchtigt. Fluggäste sollen sich bei Fragen an ihre jeweilige Fluggesellschaft wenden.
Anke Jonschker
Haare von Wasserdüse eingezogen: Neunjährige nach Badeunfall reanimiert
Nach einem Badeunfall im Freibad Waldbronn ist eine neunjährige Schülerin außer Lebensgefahr. Nach ersten Erkenntnissen wurden ihre Haare am Samstagabend (27. Juni) gegen 19.10 Uhr im Schwimmerbecken von einer Wasserdüse eingezogen. Das Mädchen ging unter und konnte von einer Aufsichtsperson sowie mehreren Badegästen bewusstlos aus dem Wasser befreit werden. Die sofort eingeleitete Wiederbelebung war erfolgreich. Das Kind kam anschließend mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.
Johanna Grewer
Zweitwärmster Juni in Deutschland
Der diesjährige Juni ist der zweitwärmste in den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Mit durchschnittlich 19,5 Grad Celsius war er außergewöhnlich warm, wie der DWD am Montag in Offenbach unter Berufung auf vorläufige Messergebnisse mitteilte. Nur 2019 sei es mit 19,8 Grad Celsius im Schnitt noch wärmer gewesen.
In diesem Jahr gab es in der zweiten Monatshälfte allerdings eine „außergewöhnlich intensive und anhaltende Hitzewelle“. Dabei wurde den Angaben nach am Sonntag der deutschlandweite Allzeitrekord geknackt: In Neißemünde-Coschen in Brandenburg wurden 41,7 Grad Celsius gemessen.
In diesem Jahr gab es in der zweiten Monatshälfte allerdings eine „außergewöhnlich intensive und anhaltende Hitzewelle“. Dabei wurde den Angaben nach am Sonntag der deutschlandweite Allzeitrekord geknackt: In Neißemünde-Coschen in Brandenburg wurden 41,7 Grad Celsius gemessen.
Johanna Grewer
Mann (18) stirbt nach Badeunfall in Essen
Trotz einer schnellen Suchaktion ist ein 18-Jähriger bei einem Badeunfall im Essener Baldeneysee gestorben. Der Mann war nach Angaben der Einsatzkräfte am Wochenende zur Abkühlung ins Wasser gesprungen und nicht mehr aufgetaucht. Taucher, die innerhalb kürzester Zeit an der Unglücksstelle eintrafen, entdeckten ihn am Grund des Sees. Der junge Mann wurde laut Feuerwehr „unter fortlaufender Reanimation" in eine Klinik gebracht. Trotzdem sei der 18-Jährige gestorben, teilte die Polizei mit.
Johanna Grewer
Hitzeschäden sorgen für Autobahn-Sperrungen
Auf der Autobahn 45 zwischen Ehringshausen und dem Wetzlarer Kreuz in Richtung Frankfurt sowie auf der Autobahn 485 zwischen dem Schiffenberger Tal und dem Bergwerkswald in Richtung Butzbach kommt es heute zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Auf beiden Strecken steht jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung, wie die Autobahn GmbH mitteilte.
Grund dafür sind demnach „kleinere Hitzeschäden am Asphalt“, die durch die hohen Temperaturen der vergangenen Tage entstanden sind. Im Laufe des Tages sollen die betroffenen Stellen ausgebessert werden, sodass die Sperrung voraussichtlich gegen Nachmittag wieder aufgehoben werden könne.
Grund dafür sind demnach „kleinere Hitzeschäden am Asphalt“, die durch die hohen Temperaturen der vergangenen Tage entstanden sind. Im Laufe des Tages sollen die betroffenen Stellen ausgebessert werden, sodass die Sperrung voraussichtlich gegen Nachmittag wieder aufgehoben werden könne.
Johanna Grewer
DLRG zählt 26 tote Männer und Jungen bei Badeunfällen am Wochenende
Mindestens 26 Menschen sind am Hitzewochenende in Deutschland beim Baden gestorben. Das erklärte die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im niedersächsischen Bad Nenndorf am Montag. Die Zahlen beziehen sich auf Freitag bis Sonntag. Bei den Toten handle es sich ausschließlich um Männer oder Jungen. Mitgezählt wurden auch vermisste Menschen, die noch nicht gefunden wurden.
Schon am Donnerstag hatte es der DLRG zufolge mindestens sieben weitere tödliche Badeunfälle gegeben. Mindestens acht Menschen hätten reanimiert werden müssen und seien ins Krankenhaus gekommen.
Schon am Donnerstag hatte es der DLRG zufolge mindestens sieben weitere tödliche Badeunfälle gegeben. Mindestens acht Menschen hätten reanimiert werden müssen und seien ins Krankenhaus gekommen.
Johanna Grewer
Löschroboter soll Glutnester im Waldbrand-Gebiet bekämpfen
Um die Flammen in dem Waldgebiet nahe Bad Kreuznach in den Griff zu bekommen, wird der Einsatz von Löschrobotern vorbereitet. Diese sollen die Glutnester bekämpfen und den Boden etwas kühlen, sagte ein Sprecher des Kreises. Die Lage habe sich durch den Regen etwas entspannt.
Das Feuer war am Samstag in einem Waldgebiet in der Nähe des Rotenfels an der Nahe ausgebrochen. Wegen der Munition im Boden aus dem Zweiten Weltkrieg gestaltet sich die Brandbekämpfung weiterhin schwierig. Der Ort Traisen war am Sonntag vorsorglich vollständig geräumt worden.
Das Feuer war am Samstag in einem Waldgebiet in der Nähe des Rotenfels an der Nahe ausgebrochen. Wegen der Munition im Boden aus dem Zweiten Weltkrieg gestaltet sich die Brandbekämpfung weiterhin schwierig. Der Ort Traisen war am Sonntag vorsorglich vollständig geräumt worden.
Johanna Grewer
Mann (30) ertrinkt bei Schwimmen im See
Ein 30 Jahre alter Mann ist beim Schwimmen in einem See in einem Naturschutzgebiet bei Neuhofen (Rhein-Pfalz-Kreis) ums Leben gekommen. Der Mann ging alleine zum Schwimmen ins Wasser, wie die Polizei mitteilte. Seine Freunde verloren ihn aus den Augen und verständigten daraufhin die Einsatzkräfte.
An der anschließenden Suche waren unter anderem ein Rettungshubschrauber und mehrere Boote beteiligt. Die Rettungskräfte entdeckten den 30-Jährigen leblos im Wasser treibend. Die eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos, der Mann starb. Die Polizei ermittelt zu den genauen Umständen.
An der anschließenden Suche waren unter anderem ein Rettungshubschrauber und mehrere Boote beteiligt. Die Rettungskräfte entdeckten den 30-Jährigen leblos im Wasser treibend. Die eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos, der Mann starb. Die Polizei ermittelt zu den genauen Umständen.
Johanna Grewer
A8 am Chiemsee wieder freigegeben
Die Sperrung der Autobahn 8 am Chiemsee wegen eines Wandbrandes ist aufgehoben worden. Wie die Polizei mitteilte, staute sich der Verkehr aber noch immer auf einigen Kilometern. Dutzende Feuerwehrleute und Hubschrauber waren im Einsatz, um mehrere Tausend Quadratmeter Wald- und Moorfläche nahe der Gemeinde Übersee zu löschen. Die angrenzende A8 war wegen des vielen Rauchs gesperrt worden.
Johanna Grewer
Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen
Die große Hitzewelle ist für den Großteil Deutschlands erst einmal vorbei. Von Westen und Südwesten ziehen am Montag Gewitter in Richtung Nordosten, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mitteilte. Die Kaltfront eines Tiefs bei Island greife auf Deutschland über, etwas kühlere und trockenere Luft fließe ein.
Im Bereich der Gewitter kann es demnach Starkregen und Sturmböen geben, auch Hagel schloss der Wetterdienst nicht aus. Im Osten und Süden bleibe es dagegen vorerst noch schwül und warm bis heiß. In der Nacht zum Dienstag sollen die Gewitter dann im Osten abziehen, für den Süden werden örtlich kräftige Gewitter erwartet.
Die Höchsttemperaturen liegen am Montag bei 29 Grad Celsius, im Osten und Südosten kann es bis zu 32 Grad warm werden. Für den Dienstag erwartet der Wetterdienst 25 bis 30 Grad für den Großteil des Landes. Im Südwesten könne es bis zu 32 Grad warm werden, im äußersten Norden werden dagegen nur 21 bis 25 Grad erwartet.
































