Ein gebrochenes Herz: Das Broken-Heart-Syndrom gibt es wirklich!

08. März 2018 - 13:34 Uhr

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Jeder von uns hat es sicher schon einmal erlebt: Das gebrochene Herz, an dem man manchmal monatelang leidet. Aber wussten Sie auch, dass es tatsächlich eine medizinische Diagnose mit Namen Broken-Heart-Syndrom gibt? Wir erklären, wie es zu dieser Krankheit kommen kann.

Kummer, wie bei einer Trennung, kann uns krankmachen, das wissen viele. Das Broken-Heart-Syndrom bestätigt diese These.  

Was passiert im Körper beim Broken-Heart-Syndrom?

Das Broken-Heart-Syndrom wird durch extremen psychischen und körperlichen Stress ausgelöst. Dabei schlägt das Herz an der Herzspitze vermindert wodurch sich die linke Herzkammer verändert. So kann diese nicht mehr richtig arbeiten. Generell werden bei Stresssituationen Stresshormone ins Blut ausgeschüttet. Beim Broken-Heart-Syndrom findet das besonders stark statt. Die Herzwand und besonders die Herzspitze werden überreizt. Weil in so einer Situation besonders viel Kalzium in die Zellen gepumpt wird, kommt es zu einer Verkrampfung des Herzmuskels und der Gefäße.

Daraus folgen Symptome ähnlich denen eines Herzinfarkts, also plötzlich eintretende Schmerzen in der Brust und das Atmen fällt schwerer. Allerdings sind bei dem Broken-Heart-Syndrom keine Verengungen der Herzkranzgefäße festzustellen, welche das typische Zeichen bei einem Herzinfarkt sind.

Im Gegensatz zum Herzinfarkt hinterlässt das Broken-Heart-Syndrom zwar keine sichtbaren Narben am Herzen und man kann meistens nach wenigen Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Doch hinterlässt es bei vielen Betroffenen Narben auf der Seele. Schon der Name dieser Krankheit zeigt, in welchem Ausmaß sich unsere Psyche auf unseren Körper auswirkt.

Wann tritt das Syndrom auf?

Das Broken-Heart-Syndrom ist selten und tritt vor allem bei älteren Frauen auf. Noch seltener entsteht das Broken-Heart-Syndrom übrigens bei übermäßiger Freude. Dann nennt man es Happy-Heart-Syndrom, klingt netter, ist aber genauso schlimm. Es kann beispielsweise bei der eigenen Hochzeit oder anderen aufregenden und schönen Ereignissen passieren. Also machen Sie sich bloß nicht noch mehr Stress bei Ihrer Hochzeit, sondern genießen Sie die Momente, damit diese Krankheit erst gar entstehen kann.

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