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Existenzgründung in fünf Schritten: Der erfolgreiche Weg in die Selbstständigkeit

Zu einer guten Geschäftsidee gehört auch ein guter Businessplan, eine Kalkulation und persönlicher Realismus

Sie haben eine gute Geschäftsidee, wissen aber nicht, wie Sie die Idee in die Tat umsetzen können? Für eine erfolgreiche Unternehmensgründung brauchen Sie zu aller erst einen guten Businessplan. Außerdem sollten Sie sich Gedanken um ihre persönliche Kompetenz und die Kalkulation der Idee machen. Wir zeigen Ihnen die fünf wichtigsten Schritte, die Sie zu Anfang erledigen sollten, damit Ihre Existenzgründung erfolgreich wird.

Schritt 1: Businessplan erstellen

Im Businessplan wird als erstes die Idee dargestellt und beschrieben. Auch auf die genaue Umsetzung sollte in einem professionellen Businessplan eingegangen werden. Wichtig ist bei der Erstellung des Plans, dass sämtliche Schritte und Vorstellungen hinterfragt werden, um dadurch eventuelle Schwachstellen zu erkennen. Der Businessplan dient also als Vorstellung der Geschäftsidee. Experten raten, den Businessplan gemeinsam mit einem Spezialisten zu schreiben, da dieser bekannte Fehler kennt und bei Problemen Hilfestellung geben kann.

Schritt 2: Kalkulation

Nachdem die Idee beschrieben und die Umsetzung überlegt ist, muss man sich Gedanken um die Kosten machen. Hierfür ist eine Kalkulation notwendig. Wichtig dabei ist, dass die Kosten sehr genau geschätzt werden. Experten raten lieber mehr Geld einzuplanen als zu wenig. Bestandteile der Kalkulation sind die Umsätze, die monatlichen Kosten und auch die Investition. Die Kalkulation soll zum Schluss eine Übersicht sein, in der man sieht, wie viel Geld die Umsetzung der Idee kostet. Wichtig bei der Kalkulation ist, dass man sich auch überlegt: Was passiert, wenn ich mehr Geld brauche? Experten nennen das das 'Worst-Case-Szenario'. Auch die Kalkulation sollte man nicht alleine machen, Berater können hier hilfreiche Tipps liefern und auf Schwachstellen hinweisen.

Schritt 3: Entscheidung

Nachdem der Businessplan steht und die Kalkulation abgeschlossen ist, sollte man als Gründer nochmals tief in sich gehen und folgende Fragen beantworten: Möchte ich diese Idee wirklich umsetzten? Gehe ich das Risiko ein? Denn jede Unternehmensgründung bringt natürlich auch ein gewisses Risiko mit sich. Man muss Geld investieren und auch damit rechnen, dass die Idee nicht so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Diese Entscheidung sollte man für sich und in Absprache mit Familie und Freunden treffen.

Schritt 4: Finanzierung

Hat man sich dann für die Umsetzung entschieden, ist der nächste Schritt die Finanzierung. Jeder Gründer muss sich überlegen, woher er das Geld für seine Idee beziehen möchte. Finanzierungsmöglichkeiten gibt es viele. Wichtig ist nur, dass die Finanzierung auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist. Auch hier sollte man keine Entscheidungen alleine treffen und am besten einen Bankberater hinzuziehen.

Schritt 5: eigene Schwachstellen erkennen

Hat man sich für eine Finanzierungsmöglichkeit entschieden, muss man sich anschließend um die eigenen Schwächen kümmern. Für Gründer ist es sehr wichtig, sich nicht alles selbst aufzuladen und auch Arbeit abzugeben. Themenbereiche, in denen man sich nicht auskennt, sollte man an Experten auslagern oder Mitarbeiter einstellen. Kein Gründer kann und muss alles können.

Im Video sehen Sie die Tipps zur Existenzgründung von unserem Experte Nico Reichelmann noch einmal in voller Länge!

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