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Drogenschmuggel im Jade-Weser-Port Wilhelmshaven: Spürhund erschnüffelt 46 Kilo Kokain

Straßenverkaufswert: 4,6 Millionen Euro

Drogenspürhund erschnüffelt 46 Kilogramm Kokain

In einem Container fand der Zoll am Jade-Weser-Port fast 50 Kilo reines Kokain. (Symbolbild)
In einem Container fand der Zoll am Jade-Weser-Port fast 50 Kilo reines Kokain. (Symbolbild)
DPA

Drogenschmuggel im Jade-Weser-Port

Seine Arbeit richtig gut gemacht, hat ein Rauschgiftspürhund am Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven: Er fand bei einer Kontrolle in einem Container 46 Kilogramm Kokain. Den richtigen Riecher hatten aber vorher andere.

Im Container waren nicht nur Bananen

Das Kokain war offenbar im Container verbaut worden.
Das Kokain war offenbar im Container verbaut worden.
Zollfahndungsamt Hannover

Es ist eine altbekannte Masche: Drogenhändler manipulieren die Überseecontainer, die von Südamerika beispielsweise Bananen nach Europa bringen. Sie verstecken darin Drogenpakete, die dann an einem Hafen von einem Geschäftspartner wieder entfernt werden. In diesem Fall kamen 46 Kilogramm Ware aber nicht am Bestimmungsort an. Zollbeamte durchleuchteten am Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven mehrere Kühlcontainer mit Bananen aus Kolumbien, dabei fielen ihnen laut Zollfahndungsamt Unregelmäßigkeiten auf.

Drogen im Wert von mehreren Millionen Euro

Still für ein Foto liegenbleiben wollte der Spürhund nach getaner Arbeit offenbar nicht.
Still für ein Foto liegenbleiben wollte der Spürhund nach getaner Arbeit offenbar nicht.
Zollfahndungsamt Hannover

Nun war also eine feine Nase gefragt. Und tatsächlich: Beim Absuchen des Containers zeigte der dazugerufene Spürhund „sofort sehr eindeutig das mögliche Vorhandensein von Drogen an“, wie das Zollfahndungsamt berichtet. 34 Pakete mit Kokain fanden die Zollbeamten schließlich im Container. „Der Straßenverkaufswert beläuft sich, nach üblicher Streckung der hochreinen Ware, auf rund 4,6 Millionen Euro“, erklärt das Zollfahndungsamt.

Ursprünglich sollte der Container von Wilhelmshaven nach Rotterdam gebracht und dort entladen werden, dort warten die Drogenhändler nun aber wohl vergeblich auf ihre Ware. (mba)