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Bratpfannen: Warum dieses Material schädlich sein kann

Die bessere Alternative

Bratpfannen: Warum dieses Material schädlich sein kann

Junges Paar kauft eine Bratpfanne.
Vor dem Kauf einer Bratpfanne sollten Sie sich über eines im Klaren sein: das Material!
iStockphoto

Ob Bacon, Nudeln oder Spiegelei: Bratpfannen verwandeln einfache Zutaten innerhalb weniger Minuten in ein echtes Festmahl. Das Essen wird schön kross und bekommt ein leckeres, leicht rauchiges Aroma. Verwenden Sie allerdings die falsche Pfanne auf die falsche Art und Weise, können sich unappetitliche und sogar giftige Stoffe daraus entweichen. Damit das nicht passiert, sollten Sie checken, ob in der Antihaftbeschichtung ein bestimmtesMaterial enthalten ist.

Vorsicht vor Pfannen und Kochgeschirr mit PTFE-Antihaftbeschichtung – Das sind die Alternativen

Heutzutage können Sie Pfannen fast überall kaufen – auch im Supermarkt finden Sie sie oft zu erschwinglichen Preisen. Insbesondere Bratpfannen mit einer Antihaftbeschichtung aus Teflon. Durch ihre glatte Oberfläche sehen Teflonpfannengut und langlebig aus, allerdings sind diese mitunter alles andere als vorteilhaft.

Der Grund: Das Material basiert auf Polytetrafluorethylen (PTFE). Entstehen Kratzer oder wird die Pfanne zu heiß, kann der Stoff – laut Ökotest und Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) – ziemlich giftig werden. „Das BfR rät davon ab, beschichtete Koch-, Back und Bratgefäße leer zu überhitzen. Bei Temperaturen über 360 °C bilden sich giftige Dämpfe aus fluorierten Verbindungen und Partikeln.“ Welche genauen gesundheitlichen Folgen die Dämpfe und Partikel im Essen haben, sind noch umstritten. „Ein Übergang ins Lebensmittel kann nach aktuellem Wissensstand nicht ausgeschlossen werden“, so das BfR, aber es sei gesundheitlich unbedenklich, wenn sich von einer zerkratzten Beschichtung kleinste Teilchen lösen und beim Essen verschluckt werden. Unser Körper scheidet diese unverdaut aus. Abgesehen vom Thema PTFE ist die Teflonpfanneauch nicht wirklich empfehlenswert, da sie nicht umweltfreundlich produziert wird.

Wem Nachhaltigkeit am Herzen liegt, der sollte deshalb lieber zu Pfannen aus beispielsweise Edelstahl greifen. Diese enthalten kein Teflon und sorgen somit nicht für giftige Dämpfe im Essen. Ein gutes Beispiel ist die rostfreie Edelstahl-Profi-Pfanne von WMF *.

Langlebige Alternative: Die Eisen-Pfanne

Produktbild: Eisen-Pfanne von Lodge.
Eisen-Pfanne von Lodge - die Alternative mit vielen Vorteilen.
ManoMano

Schwer und sehr stabil: Wer nach einer langlebigen Bratpfanne sucht, ist hier definitiv an der richtigen Adresse – Modelle aus Gusseisen sind hier die Empfehlung. Die schweren Küchenhelfer sind äußerst robust und halten viel aus. Durch ihre Wärmeleitfähigkeit bleibt die Pfanne zudemlänger heiß – und das Abendessen schön warm.

Außerdem gibt es hier keine künstliche Beschichtung. Im Gegenteil: Je häufiger Sie die Eisen-Pfanne verwenden, desto schwärzer wird sie. So bildet sich sozusagen eine natürliche „Antihaftbeschichtung“. Damit diese nicht beschädigt wird, darf die Pfanne jedoch nicht in die Spülmaschine oder mit Scheuermittel gereinigt werden.

Toller Bonus: Eisen-Pfannen sind nicht nur optimal fürs Braten, sondern sind auch gut für die Gesundheit. Leute mit Eisenmangel können das Spurenelement so effektiv zu sich nehmen. Das Essen nimmt das Eisen der Pfannewährend des Kochens nämlich auf. Doch keine Sorge – der Geschmack wird dabei nicht beeinträchtigt.

Unser Favorit: Die robuste Gusseisen-Pfanne von Lodge * ist vor allem an Grillabenden der absolute Hit. Gemüse oder auch Soßen können wunderbar rauchig gebraten und gekocht werden. Das Produkt aus den USA ist zudem sehr pflegeleicht und bereits eingebrannt.

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Bratpfannen: Vor dem Kauf sollten Sie sich gründlich informieren

Spontane Einkäufe passieren im Alltag ständig – und das ist völlig in Ordnung. Bei Bratpfannen sollten Sie sich jedoch etwas Zeit lassen und sich genau erkundigen, welche Inhaltsstoffe sich in der Pfanne befinden. Stehen bedenkliche Bestandteile wie PTFE oder PFOA auf der Liste, sollten Sie auf jeden Fall nach Alternativen Ausschau halten.

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