Beleghebamme: So kann sie Ihnen helfen

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4. Mai 2016 - 15:18 Uhr

Was macht eine Beleghebamme?

Viele Frauen wünschen sich während ihrer Schwangerschaft eine Ansprechpartnerin, durchgehend begleitet. Eine solche individuelle Betreuung bieten selbstständige Beleghebammen, die für eine oder mehrere Geburtskliniken arbeiten und den Frauen vom Anfang bis zum Ende ihrer Schwangerschaft zur Seite stehen. Auch die Nachsorge in der Zeit nach der Entbindung gehört zu den Aufgaben einer Beleghebamme.

Die Nachfrage nach Hebammen ist groß und die Zahl der Schwangeren, die sie betreuen, begrenzt. Darum kümmern Sie sich am besten schon bis zur 20. Schwangerschaftswoche um eine Beleghebamme. Die Dienstleistungen einer Hebamme werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen. Für eine Dauerbereitschaft werden je nach Region Gebühren um die 200 Euro erhoben.

Wie finde ich eine Beleghebamme?

Nach einer selbstständigen Hebamme können Sie über den 'Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V.' finden. Abgesehen vom Ultraschall, führen diese Hebammen auch die Vorsorgeuntersuchungen durch.

Sie können sich aber auch direkt bei der Geburtsklinik nach Kontakten erkundigen. Die Beleghebammen sind dort zwar nicht angestellt, aber in den Dienstablauf eingebunden. So kann Ihre Hebamme Sie auch bei der Entbindung in den Kreißsaal begleiten.