So reinigen Sie richtig

Aufgepasst: Diese Putzregeln gelten für Hartböden

Den richtigen Staubsauger für Hartböden verwenden.
© deutsche presse agentur

18. November 2020 - 13:30 Uhr

Wie Sie Hartböden richtig reinigen

Hartböden verleihen Ihrem Zuhause einen Hauch von Eleganz und Wärme. Allerdings benötigt dieser Bodenbelag eine besondere Pflege. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Hartboden zum Glänzen bringen.

Was sind Hartböden überhaupt?

Hartböden sind alle Böden, die aus harten und starren Materialien bestehen. Es gibt vier Haupttypen von Hartböden: natürliche Hartböden, Vinyl, Laminat und Luxus-Vinyl.

  • Natürlicher Hartboden: Holz, Stein oder Keramik verleiht einem Raum den sofortigen "Wow-Faktor". Das Erscheinungsbild verschlechtert sich jedoch mit der Zeit. Holz nutzt sich ab und bekommt Schrammen, Kratzer und Dellen. Stein-und Keramikböden sind hingegen anfällig für Risse und Flecken. Eine sorgfältige und ordnungsgemäße Pflege ist daher erforderlich, um sie in einem optimalen Zustand zu erhalten.
  • Vinyl: Vinylböden bestehen zu 100 Prozent aus Kunststoff. Diese Beschaffenheit macht sie beständig gegen Feuchtigkeit. Selbst wenn sich für einige Zeit Wasser auf dem Boden befindet, wird die Oberfläche nicht beschädigt.
  • Laminat: Laminat ist ein synthetisches Produkt. Es ahmt den Look von echtem Holz nach. Dieser Boden ist sehr budgetfreundlich, jedoch schwierig zu pflegen. Ein Laminatfußboden kann sich verformen oder verziehen, wenn er zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt wird.
  • Luxus-Vinyl: Luxus-Vinyl enthält das gleiche Material wie die Standard-Vinylböden. Es ist jedoch fünfmal so dick und hat eine starrere Konstruktion. Es sieht echtem Holz oder Keramik ebenfalls sehr ähnlich. Wie Standard-Vinyl ist auch Luxus-Vinyl wasserbeständig. Bei ordnungsgemäßer Instandhaltung hält dieser Bodenbelag bis zu 25 Jahre.

Die 6 Putzregeln für Hartböden

Damit Optik und Beschaffenheit Ihres Hartbodens lange erhalten bleiben, sollten Sie folgende Putzregeln befolgen:

Verschüttete Flüssigkeiten sofort reinigen: Holz-und Laminatböden sind nicht wasserbeständig. Bei Holzböden kann zu viel Wasser die Oberfläche aufquellen und Risse verursachen. Bei Laminatböden hingegen verformt sich die Oberfläche. Dies passiert auch, wenn Sie Ihren Wischmopp zu nass machen. Für Tierbesitzer ist die Wasserschale eine weitere Quelle für Wasserunfälle. Daher ist es ratsam, eine Matte oder ein Handtuch unter die Schale zu legen.

Wählen Sie den richtigen Staubsauger: Das tägliche Staubsaugen Ihrer Hartböden ist effektiver als tägliches Kehren. Besen schieben den Schmutz nur herum. Dadurch setzt er sich in Ecken und Winkeln ab. Der Staubsauger nimmt hingegen Sand und Schmutz von Holzböden auf. Er erreicht auch Schmutz, der an den Rillen von Keramikfliesen haftet. Doch nicht jeder Staubsauger eignet sich für jeden Boden. Schwere Staubsauger zum Beispiel zerkratzen Holzböden mit ihren Rädern. Speziell für Teppichböden entwickelte Staubsauger können ebenfalls Schäden an Holz- und Laminatböden verursachen. Ihre hohe Saugkraft kann die Bodenmaterialien ansaugen. Um dies zu verhindern, benötigen Sie einen effizienten Staubsauger, der speziell für Hartböden konzipiert wurde. So stellen Sie sicher, dass Ihr Hartboden sauber und sicher vor Beschädigungen bleibt. Der Kobold VK200 Handstaubsauger* beispielsweise erkennt den Boden automatisch und kommt als Komplettset mit Aufsätzen für alle Böden.

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Das Haus als schuhfreie Zone: Diese Regel ist besonders wichtig für Holzböden. Die Schmutzpartikel Ihrer Schuhe reiben auf dem Boden und hinterlassen Spuren. Dies kann Ihre Holzböden mit der Zeit ruinieren. Dementsprechend sollten Straßenschuhe im Haus tabu sein. Ebenso sollten Sie Fußmatten sowohl außerhalb als auch innerhalb der Außentüren auslegen. Das verhindert, dass Schmutz, Erde oder Schnee in Ihre vier Wände gelangen. Ein Schuhregal ist ebenfalls notwendig. So haben Ihre Familie und Besucher einen Platz, an dem sie ihre schmutzigen Schuhe aufbewahren können.

Wischen Sie Ihre Böden einmal pro Woche: Das regelmäßige Wischen Ihrer Böden sorgt für Glanz und Frische. Einige Hartböden sind wasserempfindlich. Verwenden Sie daher eine auf Ihre Böden abgestimmte Reinigungslösung. Den Wischmopp sollten Sie nicht zu nass machen. Um Zeit beim Wischen zu sparen, gibt es auch Staubsauger, die diese Aufgabe übernehmen. Sie saugen den Schmutz zunächst auf und wischen den Boden dann automatisch ab. Mittels verschiedener Befeuchtungsstufen können Sie wählen, wie stark Sie den Boden befeuchten möchten. Den Kobold VK200 Handstaubsauger* erhalten Sie bei Vorwerk auch im praktischen Set mit Saugwischer speziell für Hartböden.

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Falls ihnen das Modell von Vorwerk zu teuer sein sollte, können Sie auch einen Blick auf den 17132 Crosswave Trockensauger von Bissell werfen. Diesen bekommen sie aktuell reduziert bei Saturn – für 172,90 Euro statt 299,99 Euro.

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Versehen Sie alle Möbelfüße mit Polstern: Auch wenn Sie Ihre Möbel nicht oft umstellen, kratzen ihre Beine dennoch am Holzboden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie an die Standfüße der Möbel Polster (z. B. aus Silikon) anbringen. Sie schützen nicht nur Ihren Boden, sondern erleichtern auch das Verschieben von Möbeln erheblich.

Reparieren Sie die Kratzer auf ihren Holzböden: Bis zu einem gewissen Grad sind Kratzer auf Holzböden unvermeidlich. Ganz gleich, wie tief die Kratzer sind, Sie müssen sie so schnell wie möglich ausbessern. Werden die Kratzer nicht behoben, sammeln sie Schmutz und Ruß an. Im Laufe der Zeit werden die Kratzer größer und fallen mehr ins Auge.

Hier ist eine einfache Methode, um Kratzer in Parkettböden zu beseitigen:

  • Finden Sie einen Wachsmalstift, der zur Farbe Ihres Fußbodens passt
  • Reiben Sie damit über den Kratzer, um die Lücke auszufüllen
  • Verwenden Sie einen Föhn, um das Wachs zu erhitzen
  • Tupfen Sie den Bereich mit einem weichen, sauberen Tuch ab

Nicht nur für Hartböden: Damit saugen Sie auch auf anderen Oberflächen gut

Falls Sie unterschiedliche Böden in ihrem Haushalt haben, eignen sich herkömmliche Bodenstaubsauger immer noch am besten. Die Geräte haben dafür oftmals verschiedene Bürstensätze und können so jede Art von Boden vom Staub befreien. Einen Nachteil aber haben sie: Ist der Raum sehr groß, kann es vorkommen, dass sie etwa die Steckdose wechseln oder um andere Gegenstände herumfahren müssen, weil das Kabel nicht lang genug ist.

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