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Intervallfasten-Tagesplan: So sieht ein 16:8-Tag aus

Mittagessen, Snack und Abendessen zu festen Uhrzeiten, plus eine Variante für Frühschicht und Familienessen. So sieht ein 16/8-Tag konkret aus, nicht nur in der Theorie.

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Ein bewährter Intervallfasten-Tagesplan legt das Essensfenster auf 12 bis 20 Uhr: Sie essen tagsüber in einem festen Block und pausieren den Rest des Tages. Aufgeschrieben ist so ein Plan schnell, entscheidend ist die Woche drumherum. Hier bekommen Sie den Tages- und den Wochenplan zum Mitnehmen, samt der Variante für den Tag, an dem etwas dazwischenkommt.

Ihr Tagesplan für einen normalen Arbeitstag

Bei 16/8 geht es nur darum, dass Sie acht Stunden am Stück essen und die übrigen sechzehn pausieren. Alles Weitere zur Methode selbst, von den Regeln bis zur realistischen Erwartung, steht auf der Seite zum Intervallfasten 16/8. Hier geht es um den Plan.

Auch die Barmer beschreibt einen klassischen Tagesablauf beim Intervallfasten mit einem Essensfenster über den Mittag und Nachmittag, auf dem der folgende Plan aufbaut. So sieht ein 16/8-Tag mit Fenster von 12 bis 20 Uhr in der Praxis aus:

UhrzeitWas passiert
07:00Aufstehen, schwarzer Kaffee, Wasser oder ungesüßter Tee, kalorienfrei
09:30Bei Bedarf noch ein Kaffee oder Wasser, Fastenphase läuft weiter
12:00Fenster öffnet: Mittagessen mit Eiweiß, Gemüse und komplexen Kohlenhydraten
15:30Snack, idealerweise proteinreich, damit die Zeit bis zum Abendessen ohne Heißhunger übersteht
19:30 bis 20:00Abendessen, Fenster schließt spätestens um 20 Uhr
20:00 bis 12:00Fastenphase, ausschließlich kalorienfreie Getränke

Achten Sie darauf, dass die letzte Mahlzeit tatsächlich um 20 Uhr endet und nicht erst der letzte Bissen um 20 Uhr beginnt: Ein Nachtisch um 20:15 Uhr verschiebt den Start der nächsten Fastenphase um genau diese Minuten.

Was auf den Teller kommt, wenn das Fenster öffnet

Der Plan steht und fällt damit, was in den drei Etappen des Fensters landet, nicht nur mit den Uhrzeiten. Beim Mittagessen um 12 Uhr haben Sie die meiste Last zu tragen, weil danach die längste Lücke bis zum Snack folgt.

  • Mittagessen um 12 Uhr: eine mindestens handtellergroße Portion Eiweiß, dazu Gemüse und eine Portion komplexer Kohlenhydrate wie Vollkornreis oder Kartoffeln. Drei Gerichte, die sich vorkochen und mitnehmen lassen: Hähnchen mit Vollkornreis und Brokkoli, Linsensalat mit Feta, Ofengemüse mit Halloumi. Wenn morgens keine Zeit zum Kochen bleibt, tun es auch Rühreier mit Gemüse, eine Quark-Bowl mit Haferflocken oder Reste vom Vorabend.
  • Snack um 15:30 Uhr: Er hat eine einzige Aufgabe, nämlich Sie bis zum Abendessen ohne Heißhungerattacke zu bringen. Ein Naturjoghurt mit Nüssen oder ein Ei erledigen das zuverlässiger als eine Handvoll Kekse. Ideen, die auch unterwegs funktionieren, finden Sie im Beitrag zu gesunden Snacks.
  • Abendessen bis 20 Uhr: Es darf leichter ausfallen als das Mittagessen, sollte aber genug Eiweiß enthalten, damit der nächste Morgen nicht mit Muskelhunger beginnt.

Trinken in der Fastenphase

In den sechzehn Stunden ohne feste Nahrung zählt nur, was kalorienfrei bleibt. Wo genau die Grenze verläuft, beim Schuss Milch im Kaffee, beim Süßstoff oder beim Kaugummi, klärt der Beitrag dazu, was das Fasten bricht. Für den Tagesplan selbst zählt vor allem, dass Sie über die Fastenphase verteilt regelmäßig trinken und nicht erst, wenn der Durst kommt, und entsprechend mehr, wenn Sie Sport treiben oder es warm ist. Wer beim Fasten häufig Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme bekommt, lässt das ärztlich abklären, statt es als normale Begleiterscheinung des Fensters hinzunehmen.

Hinweis: Bei bestehenden Vorerkrankungen wie Diabetes mit Medikation, in der Schwangerschaft, in der Stillzeit, bei Essstörungen oder bei Untergewicht gehört ein festes Fenster vorab in die ärztliche Sprechstunde, unabhängig davon, welches der Fenster aus diesem Beitrag Sie wählen. Medikamentenzeiten und Essenszeiten müssen Sie dann gemeinsam planen.

Apps, die den Tagesplan durch die Woche tragen

Der Plan liegt fertig vor Ihnen, aber Sie ahnen schon, dass er den zweiten Donnerstag nicht überlebt? Dann brauchen Sie keinen besseren Plan, sondern einen, der mitläuft und sich merkt, wie die Woche wirklich gelaufen ist. Drei Apps können das. Wir haben sie danach sortiert, wie viel sie über die reine Uhrzeit hinaus übernehmen.

Simple App: der Coach, der den Plan mitführt

Wir empfehlen die Simple App, einen KI-Abnehmcoach für iOS und Android, und zwar deutlich vor den anderen beiden. Sie deckt nämlich beide Baustellen dieses Tagesplans ab: die Uhrzeiten und den Teller. Das Intervallfasten-Tracking hält fest, wann das Fenster geöffnet und geschlossen hat. Mahlzeiten fotografieren Sie einfach ab, ohne strikt Kalorien zu zählen, und Wasser, Sport und Gewicht tragen Sie an derselben Stelle ein. Dazu kommen personalisierte Ernährungsempfehlungen, angeleitete Workouts, ein Fortschritts-Score und die Verbindung zu Apple Health.

Simple App: Ihr Wochenplan läuft mit
Fastenzeiten und Mahlzeiten per Foto, dazu Empfehlungen fürs Essensfenster, Workouts und Fortschritts-Score.

YAZIO: über 20 fertige Fastenpläne, Kalorienzähler inklusive

Sie wollen nicht bei 12 bis 20 Uhr bleiben, sondern verschiedene Fenster durchprobieren? YAZIO bringt über 20 Fastenpläne mit, dazu einen Fasten-Tracker mit Timer und Erinnerungen. Der große Vorteil gegenüber reinen Fasten-Apps ist der integrierte Kalorienzähler: Sie sehen nicht nur, ob der Rhythmus gehalten hat, sondern auch, was in den acht Stunden zusammengekommen ist, und genau daran entscheidet sich beim Abnehmen alles.

YAZIO: den passenden Fastenplan finden
Über 20 Fastenpläne, Timer mit Erinnerungen und ein Kalorienzähler in derselben App.

Fastic: kostenloser Timer und Foto-Erkennung für den Teller

Für den Einstieg ohne Ausgaben ist Fastic die naheliegende Option. Der Fasten-Timer und ein individueller Fastenplan sind in der kostenlosen Version enthalten, finanziert über Werbung. Getrackt werden neben dem Fasten auch Wasser, Schritte und Schlaf, und Mahlzeiten erkennt die App per KI aus dem Foto, was das Erfassen im Mittagsfenster auf ein paar Sekunden verkürzt.

Fastic: kostenlos in die erste Fastenwoche starten
Fasten-Timer, individueller Plan und Foto-Erkennung für Mahlzeiten, dazu Wasser, Schritte und Schlaf.

Varianten für einen anderen Tagesablauf

Der 12-bis-20-Uhr-Plan passt nicht zu jedem Terminkalender. Zwei Varianten, die sich in der Praxis bewährt haben:

Variante Frühschicht, Arbeitsbeginn 6 Uhr. Fenster von 10 bis 18 Uhr: erstes Essen um 10 Uhr direkt vor oder nach Schichtbeginn, ein zweiter Snack gegen 14 Uhr, Abendessen um 17:30 bis 18 Uhr. Der Feierabend liegt damit bereits in der Fastenphase.

Variante Familienessen um 20 Uhr. Fenster von 13 bis 21 Uhr. Kein Frühstück, ein leichtes Mittagessen um 13 Uhr, ein Nachmittagssnack gegen 17 Uhr, damit der Hunger beim gemeinsamen Abendessen um 20 Uhr nicht zu groß wird und Sie nicht über das Fenster hinaus weiteressen.

Prüfen Sie, welche der beiden Varianten näher an Ihrem eigenen Tagesablauf liegt, bevor Sie loslegen, denn ein Plan, der nicht zum Terminkalender passt, scheitert meist in der ersten Woche.

Faustregel: Verschieben Sie das ganze Fenster, nicht nur eine Mahlzeit. Streichen Sie nur das Frühstück, lassen Sie Mittag- und Abendessen aber an der alten Uhrzeit, erhalten Sie oft ein zehn- statt ein achtstündiges Fenster.

Wenn Schichtarbeit den Plan durcheinanderbringt

Bei wechselnden Schichten funktioniert ein Plan mit fester Uhrzeit nicht. Richten Sie das Fenster stattdessen am Schlaf-Wach-Rhythmus aus, nicht an der Wanduhr: Das Fenster beginnt zwei bis drei Stunden nach dem Aufstehen und endet spätestens drei Stunden vor dem geplanten Schlafengehen, unabhängig davon, ob das 6 Uhr morgens oder 18 Uhr abends ist. Wer im Wechsel zwischen Früh- und Spätschicht arbeitet, verschiebt das Fenster mit jedem Schichtwechsel neu, statt zu versuchen, einen einzigen Plan über alle Schichten zu retten.

Ein Beispiel für die Nachtschicht: Wenn Sie gegen 8 Uhr morgens schlafen gehen und gegen 16 Uhr aufstehen, legen Sie das Fenster auf etwa 18 bis 2 Uhr, also zwei bis drei Stunden nach dem Aufwachen bis kurz vor dem Zubettgehen. Das Mittagessen im herkömmlichen Sinn entfällt hier komplett, die erste Mahlzeit des Tages liegt am frühen Abend.

Der Wochenplan: sieben Tage, ein Rhythmus

TagFensterBesonderheit
Montag bis Freitagwie oben, 12 bis 20 Uhrfester Rhythmus, das erleichtert die Gewöhnung
Samstag13 bis 21 Uhreine Stunde später, für ein gemeinsames Frühstück oder einen langen Vormittag
Sonntag12 bis 20 Uhrzurück zum Standardfenster, damit der Montag nicht doppelt schwerfällt

Ein Wochenendessen außerhalb des Fensters kostet Sie nichts, solange es die Ausnahme bleibt. Problematisch wird es erst, wenn daraus über mehrere Wochen ein Muster wird, bei dem das Fenster nur noch unter der Woche existiert. Dieses Muster erkennt allerdings kaum jemand aus dem Gedächtnis heraus, weil sich nach zwei Wochen niemand mehr sicher ist, an wie vielen Tagen der Plan wirklich gehalten hat. Wer nach einer Diätphase abrupt zu alten Essgewohnheiten zurückkehrt, riskiert zudem den Jo-Jo-Effekt; wie Sie das vermeiden, lesen Sie im Beitrag zum Jo-Jo-Effekt.

Einkaufen und vorbereiten für die Woche

Ein Tagesplan steht und fällt damit, ob am Mittag tatsächlich etwas Passendes im Kühlschrank liegt, nicht nur mit guten Vorsätzen am Sonntagabend. Nutzen Sie einen festen Termin, etwa Sonntagnachmittag, um die Zutaten für die drei Mittagessen oben und die Snacks der Woche einzukaufen. Mit zwei bis drei vorgekochten Portionen Eiweiß, zum Beispiel Hähnchen, Linsen oder Tofu, plus vorgeschnittenem Gemüse sparen Sie genau an den Tagen Zeit, an denen das Fenster ohnehin unter Termindruck steht.

Bewahren Sie proteinreiche Snacks sichtbar griffbereit auf, etwa vorn im Kühlschrank oder in einer Schublade am Arbeitsplatz, denn was am Nachmittag zuerst in Reichweite ist, entscheidet oft darüber, ob der Snack zum Essensfenster passt oder nicht. Wer sonntags eine Stunde investiert, verliert unter der Woche deutlich seltener die Kontrolle über das, was tatsächlich auf dem Teller landet.

Wenn der Plan am Donnerstag kippt

Das ist die Stelle, an der die meisten Pläne scheitern und die wenigsten Ratgeber ehrlich beantworten. Ein typischer Donnerstag: Das Meeting zieht sich bis 13 Uhr, das Mittagessen um 12 Uhr fällt aus, und Sie schieben das Fenster spontan auf 15 bis 23 Uhr. Um 14:30 Uhr sind Sie dann so hungrig, dass Sie vor dem neuen Fensterstart essen, oder Sie essen abends aus Frust noch eine Stunde über den ohnehin verschobenen Schluss hinaus.

Unser Rat: Reagieren Sie mit der nächsten Mahlzeit, nicht mit dem nächsten Tag. Wenn das Fenster früher öffnet als geplant, schließen Sie es auch entsprechend früher, statt die volle Länge nach hinten zu verschieben. Wenn Sie über 20 Uhr hinaus gegessen haben, beginnt die Fastenphase eben mit diesem letzten Bissen, nicht mit der ursprünglich geplanten Uhrzeit. Ein verschobenes Fenster an einem Tag ist kein gescheiterter Plan, ein aufgegebener Plan nach einem verschobenen Fenster schon.

Achtung: Zwei oder drei verschobene Fenster in Folge sind das eigentliche Warnsignal, nicht das einzelne. Wenn sich das über eine ganze Woche wiederholt, passt eher das Fenster selbst nicht zu Ihrem Alltag, als dass Ihnen Disziplin fehlt.

Perfect Body zum Abnehmen

Tipp: Wenn der Hunger um 14:30 Uhr kommt und das Fenster erst um 15 Uhr öffnen soll, entscheiden Sie sich bewusst für einen von zwei Wegen, statt die Zeit auszusitzen. Entweder Sie öffnen das Fenster sofort und schließen es dafür um 22:30 Uhr statt um 23 Uhr, oder Sie überbrücken die halbe Stunde mit Wasser und schwarzem Kaffee und bleiben bei 15 bis 23 Uhr. Was nicht funktioniert, ist die dritte Variante: dagegen ankämpfen, dann doch essen und den Fensterschluss trotzdem unverändert lassen.

Ein zweiter typischer Fall: ein Geschäftsessen oder eine Einladung, die um 21 Uhr beginnt, also eine Stunde nach dem geplanten Fensterschluss. Hier lohnt es sich, das Fenster an diesem einen Tag bewusst nach hinten zu verschieben, etwa auf 13 bis 21 Uhr, statt entweder ganz abzusagen oder das Fenster ohnehin zu überziehen. Planen Sie solche Termine, wenn möglich, einen Tag im Voraus in den Wochenplan ein, dann bleibt der Rest der Woche unverändert.

Häufige Fragen zum Intervallfasten Tagesplan

Gibt es diesen Tagesplan auch als PDF zum Herunterladen?

Nein, einen Download gibt es zu diesem Plan nicht. Die Tabellen oben sind so aufgebaut, dass Sie sie direkt als Vorlage nutzen können, etwa als Lesezeichen oder Screenshot für die erste Woche.

Wie sieht ein Wochenplan beim Intervallfasten aus?

Unter der Woche bleibt das Fenster am besten konstant, zum Beispiel 12 bis 20 Uhr, am Wochenende darf es sich um bis zu eine Stunde verschieben. Entscheidend ist, dass der Rhythmus am Montag wieder zum Standardfenster zurückfindet, statt sich Woche für Woche weiter zu verschieben.

Wie funktioniert Intervallfasten bei Schichtarbeit?

Richten Sie das Fenster nach dem Schlaf-Wach-Rhythmus aus statt nach der Uhrzeit: zwei bis drei Stunden nach dem Aufstehen beginnen, mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen enden. Bei wechselnden Schichten wandert das Fenster mit jedem Schichtwechsel.

Was sollte man beim Intervallfasten essen?

Im Essensfenster zählt vor allem, dass eine ausreichende Menge Eiweiß, Gemüse und komplexe Kohlenhydrate auf den Teller kommen, damit Sie satt durch die Fastenphase kommen. Ideen für konkrete Mahlzeiten finden Sie im Beitrag zu proteinreichen Lebensmitteln und zum kalorienarmen Abendessen.

Bringt ein solcher Tagesplan wirklich etwas fürs Abnehmen?

Ein fester Tagesplan bringt vor allem Struktur, die AOK weist darauf hin, dass Intervallfasten selbst kein Wundermittel ist und vor allem über das Kaloriendefizit im Essensfenster wirkt. Der Plan hilft also nicht anstelle des Defizits, sondern dabei, es im Alltag überhaupt einzuhalten.

Ist dieser Tagesplan auch für Anfänger geeignet?

Wer noch nie gefastet hat, kann mit dem Standardfenster von 12 bis 20 Uhr starten, sollte aber in der ersten Woche auf frühen, spürbaren Hunger vorbereitet sein. Wenn das Fenster in der ersten Woche mehrfach ausfällt, ist ein etwas kürzeres Startfenster oft der bessere Einstieg als der Versuch, direkt bei sechzehn Stunden durchzuhalten.

Wie viele Mahlzeiten passen in ein achtstündiges Fenster?

In der Praxis funktionieren zwei bis drei Mahlzeiten am besten: eine größere zur Fensteröffnung, ein Snack in der Mitte und eine etwas leichtere zum Fensterschluss. Wer versucht, fünf kleine Mahlzeiten in acht Stunden unterzubringen, verliert häufig den Überblick darüber, wie viel insgesamt zusammenkommt.

Was mache ich, wenn ich das Fenster an einem Tag komplett verpasse?

Ein einzelner Tag ohne Fenster ändert an der Wochenbilanz wenig. Steigen Sie am nächsten Tag zur gewohnten Uhrzeit wieder ein, statt den verpassten Tag nachzuholen oder das Fenster deshalb zu verlängern.

Was tue ich, wenn ich morgens schon richtig hungrig aufwache?

Ein Glas Wasser direkt nach dem Aufstehen und ein schwarzer Kaffee oder Tee überbrücken die ersten Stunden meist gut. Bleibt der Hunger auch nach ein bis zwei Wochen Gewöhnung morgens stark, ist ein etwas früheres Fenster, zum Beispiel 11 statt 12 Uhr, oft die praktikablere Lösung als jeden Morgen dagegen anzukämpfen.

Kann ich das Fenster am Wochenende auch mal ganz weglassen?

Gelegentlich ja, ohne dass die Woche dadurch ruiniert wird. Wird das Weglassen aber zur Regel statt zur Ausnahme, verschiebt sich der gesamte Rhythmus, und der Wiedereinstieg am Montag fällt spürbar schwerer als nach einem Wochenende mit nur leicht verschobenem Fenster.

Was mache ich mit dem Tagesplan im Urlaub oder an Feiertagen?

Behandeln Sie diese Tage wie das in diesem Beitrag beschriebene Geschäftsessen: Verschieben Sie das Fenster bewusst für den einzelnen Tag, statt es entweder komplett zu ignorieren oder stur am alten Zeitplan festzuhalten. Nach dem Urlaub steigen Sie einfach wieder beim Standardfenster ein.