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Muslime

Als Muslime, oder auch Moslems, werden Angehörige des Islams bezeichnet. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort "der sich (Gott) Unterwerfende".

Muslime picture alliance / dpa

Als Muslime werden Anhänger der Religion des Islams bezeichnet. Rund 1,8 Milliarden Menschen bekennen sich weltweit zu diesem Glauben (Stand 2018). Der Islam ist die drittgrößte Religion der Welt. Seine Anhänger werden auch Moslems genannt. Das Land, in dem die meisten Muslime leben, ist Indonesien. In den arabischsprachigen Gebieten ist der Islam die am weitesten verbreitete Religion.

Muslime bekennen sich zu einem strengen Monotheismus. Der Prophet Gottes ist Mohammed. Dieser ist, anders als Jesus im Christentum, nicht göttlichen Ursprungs. Muslime leben nach der Sunna, der Handlungsweise des Propheten Mohammed. Die Quellen für die Sunna sind der Koran und die Erinnerungen der Gefährten des Propheten.

Der Islam ist keine einheitliche Religion. Es gibt viele Strömungen. Die beiden größten Gruppierungen innerhalb der Religion sind die Sunniten und die Schiiten. Das Ziel der Sunniten ist es, möglichst genau nach dem Vorbild des Propheten Mohammed zu leben. Schiiten berufen sich auf Alī ibn Abī Tālib, einen Verwandten des Propheten. Sie haben eigene Rechtsschulen entwickelt.

Das Gotteshaus der Muslime ist die Moschee. Hier kommen die Gläubigen zusammen, um zu beten. Das wichtigste Gebet findet am Freitag statt. Hier hält der Imam, das religiöse Oberhaupt der Gemeinde, die Predigt. Muslime beten auf Arabisch, die Predigt wird in der jeweiligen Landessprache gehalten. Der Imam kann bei den Muslimen auch die Funktion eines Richters übernehmen.

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