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Demokratie

Der Begriff Demokratie bezeichnet ein politisches System, bei dem die Regierung aus vom Volk gewählten Repräsentanten besteht.

Demokratie picture alliance / APA / picturedesk.com

Der Begriff Demokratie geht auf das Altgriechische zurück und bedeutet Volksherrschaft. Im Gegensatz zu einer Diktatur oder Theokratie geht in einer Demokratie alle Macht vom Volk aus, also von den Bürgern, die in dem demokratischen Land leben. Diese Machtausübung erfolgt durch demokratische Wahlen, mit deren Hilfe die Bürger eines Landes ihre Regierung per Mehrheitsentscheidung wählen.

In einer Demokratie hat jeder Bürger die gleichen Rechte und Pflichten. Die Grundlage einer demokratischen Ordnung gründet sich somit in der Gerechtigkeit. Um diese Gerechtigkeit und Gleichberechtigung für alle Bürger zu gewährleisten, gibt es einige unerlässliche Werte der demokratischen Staatsform. Die Rechte und Pflichten in einer Demokratie sind zumeist in der Verfassung des Landes und unter Berücksichtigung geltender Gesetze festgelegt.

In Deutschland gibt es diese Staatsform seit 1949 und auch von 1918 bis 1933 war Deutschland eine Demokratie. Im Jahr 1949 wurden im Zuge der Staatsbildung nach dem Zweiten Weltkrieg die wichtigsten Werte der deutschen Demokratie im Grundgesetz festgelegt. Dazu gehören unter anderem die freie Meinungsäußerung, freie und geheime Wahlen der Volksvertreter, die Religionsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die freie Berufswahl und die Unantastbarkeit der Würde jedes einzelnen Bürgers. Auch die Gleichstellung von Mann und Frau, unabhängige Gerichte, Pressefreiheit sowie die Trennung von Staat und Kirche sind wichtige Grundpfeiler der deutschen Demokratie.

Derzeit sind die meisten aller demokratischen Staaten auf der Welt Republiken. Das bedeutet, dass es beispielsweise im Gegensatz zu Monarchien keine erblichen Ämter gibt.

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