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Steckbrief: Helge Braun

Helge Braun picture alliance / Eventpress | Eventpress Stauffenberg
  • Name:
    Helge Braun
  • Beruf:
    CDU-Politiker
  • Geboren am:
    18. Oktober 1972
  • Geburtsort:
    Gießen
  • Sternzeichen:
    Waage
Ein CDU-Politiker, der Arzt werden wollte: Helge Braun plädiert als Chef des Kanzleramtes für stärkere internationale Zusammenarbeit in gesundheitlichen Themen.

Der deutsche CDU-Politiker Helge Braun wurde am 18. Oktober 1972 als Helge Reinhold Braun in der hessischen Universitätsstadt Gießen geboren. Bereits im Kabinett Merkel II. war er parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Nach seiner Tätigkeit als Staatsminister im Kabinett Merkel III. wurde Braun am 14. März 2018 zum Bundesminister für besondere Aufgaben ernannt. Als solcher übernahm er die Leitung des Bundeskanzleramtes und unterstützt Bundeskanzlerin Merkel bei ihren Aufgaben. Für den Wahlkreis Gießen sitzt er als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Deutschen Bundestag.

Helge Braun und sein Leben für die Politik

Noch vor seinem Abitur an der Gießener Liebigschule trat Helge Braun der Jungen Union und der CDU bei. Neben der Aufgabe als Kreisvorsitzender der JU Gießen war er auch Vorstandsmitglied des CDU-Kreisverbandes Gießen, dessen Vorsitz er 2004 übernahm. 2007 wurde Braun zusätzlich Bezirksvorsteher der CDU-Mittelhessen. Zwischen Oktober 2002 und September 2005 war Helge Braun außerdem Mitglied des deutschen Bundestages. Seit Braun bei der Bundestagswahl 2009 das Direktmandat im Wahlkreis Gießen gewann, sitzt er wieder als Abgeordneter im Bundestag. Auch die weiteren Bundestagswahlen in den Jahren 2013 und 2017 konnte er für sich entscheiden.

Die spärliche Freizeit von Helge Braun

Als Chef des Kanzleramtes und Mitglied verschiedener Institutionen wie bei der Deutschen Stiftung für Friedensforschung, der Stiftung Lesen und in der Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag in der Europa-Union bleibt Helge Braun nicht viel Zeit für sein Privatleben. Die kostbare Freizeit verbringt er gern mit seiner Ehefrau Katja im Garten oder beim Einkaufen auf dem Wochenmarkt. Ursprünglich wollte Braun Arzt werden und promovierte 2007 sogar zum Doktor der Medizin mit dem Thema „Einfluss intraoperativer Tachykardien auf die postoperative Prognose“. Dabei geht es um Herzrasen während einer Operation. 2015 verlieh ihm die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt die Bezeichnung Honorarprofessor. Dort ist er, ebenso wie an der Universität Gießen, regelmäßig als Dozent tätig. Nach eigenen Angaben auf seiner Homepage ist ihm auch die Stärkung der medizinischen Forschung ein Anliegen.